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Monatsbiere 2018
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Dezember 2018:  Hardys & Hansons Rocking Rudolph
Herkunft: England Wertung: 2,00 * Vol.-% Alk.: 4,2 Website der Brauerei
Das als 'Christmas Ale' deklarierte 'Rocking Rudolph' ist ein raffiniertes Bitter und vollmundiger als der Alkoholgehalt erwarten läßt.

Die Farbe des Bieres ist ein klares Kupfer. Darüber ein cremiger Schaum mit beige-gelblichem Teint. Im Geruch Karamell, Butter, Nuß und Gras – es riecht wie ein Dessert. Im Antrunk malzig mit einem unerwartet weichem Mundgefühl, geradezu cremig. Ein Geschmack von fein süßlichem Karamellgebäck, Röstmalz, Gewürzen. Frischer Eindruck. Im Nachtrunk zarte Hopfenherbe, eher fruchtig, ein paar Kräuter.

'Hardys & Hansons Rocking Rudolph' wird heute von der englischen Firma Greene King mit Sitz in Bury St. Edmunds gebraut. Greene King betreibt neben dem Brauereigeschäft auch tausende Pubs, Restaurants und Hotels im Vereinigten Königreich. Im Jahr 2006 übernahm Greene King die Hardy & Hanson's Brauerei in Kimberly (Nottinghamshire) und übertrug die Produktion im Anschluß nach Bury St. Edmunds. Das Ende der Produktion für Hardy & Hanson's in Kimberly kam somit im Dezember 2006. Hardy & Hanson's Wurzeln reichen bis ins Jahr 1832 zurück. Hardy und Hanson waren ursprünglich zwei eigenständige Brauereien, die im Jahr 1930 miteinander fusionierten.
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Hardys & Hansons Rocking Rudolph


November 2018:  Kauzen Winter-Weisse
Herkunft: Unterfranken Wertung: 2,50 * Vol.-% Alk.: 7,1 Website der Brauerei
Die Kauzen Winter-Weisse stellt einen stattlichen dunklen Weizenbock dar, mit erfreulichen Frucht- und Röstnoten. Dabei recht süffig und zugänglich.

Das Erscheinungsbild im Glas ist trüb und dunkelbraun mit einem Schimmer von Bernstein, beinahe schwarz. Bedeckt von gebräuntem, cremigen Schaum. Im Geruch Röstmalz, Dörrpflaume, Karamellzucker, dunkle Schokolade, Hefe, Gewürze. Im Antrunk vollmundig-malzig. Geschmack von Weizen- und Röstmalz, Karamell, Banane und Rosinen. Mild hefig. Röstig-fruchtiger Grundton. Im Abgang malzbitter, dezent gehopft und moderat alkoholisch.

Die Kauzen-Bräu befindet sich in Ochsenfurt im unterfränkischen Landkreis Würzburg. Die Geschichte der Brauerei reicht bis ins Jahr 1809 zurück. Heute beträgt der Jahresausstoß an Kauzen-Bier etwa 70.000 hl.
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Kauzen Winter-Weisse


Oktober 2018:  Hirsch Hefe Weisse
Herkunft: Württemberg Wertung: 2,00 * Vol.-% Alk.: 5,4 Website der Brauerei
Die Hirsch Hefe Weisse ist ein sehr solides Weißbier mit Anklängen der „altbayerischen“ Machart und kräftigen 12,6 Prozent Stammwürze.

Seine Farbe ist ein trübes Goldgelb. Darüber thront ein teils cremiger, weißer Schaum. Im Geruch Hefe, Banane, feines Gewürz, Zitrone und eleganter Hopfen – sehr frisch. Im Antrunk karamell- und weizenmalzig. Getreide. Kräftig. Angenehme Malzsüße. Nochmals Banane. Im Nachtrunk Nelke, trockener Hopfen, Hefe.

Die Hirsch-Brauerei Honer befindet sich im württembergischen Wurmlingen, nahe der Kreisstadt Tuttlingen. Die Familienbrauerei wurde 1782 gegründet, um den Bierbedarf der Schildwirtschaft „Zum Hirschen“ zu decken. Eine Schildwirtschaft bot Verpflegung und Unterkunft für Reisende.
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Hirsch Hefe Weisse


September 2018:  Raschhofer Lebenskünstler Witbier
Herkunft: Oberösterreich Wertung: 2,00 * Vol.-% Alk.: 5,1 Website der Brauerei
Der Raschhofer Lebenskünstler ist ein fruchtbetontes, feinaromatisches Witbier. Die gelungene Komposition enthält Gerstenmalz, Haferflocken, Bitterorangen und Koriander. Das Bier wurde mit dem European Beer Star in Bronze ausgezeichnet.

Unsere Verkostungsnotizen: Hellgelb und leicht trüb. Bedeckt von schneeweißem, üppigen Schaum. Im Geruch helles Malz, Koriander, Gras, Zitrone, Blüten. Schlanker bis leicht malziger Antrunk. Im Geschmack feines Getreide (Gerste), Haferflocken. Leicht süßlich. Erfrischend. Im Ausklang fruchtig-süßes Zitrus, Kräuter, Koriander.

Die Brauerei Raschhofer befindet sich in Altheim, Innviertel, Oberösterreich. Die Braustätte wurde 1645 erstmals urkundlich erwähnt und gelangte im Jahr 1777 in den Besitz der Familie Raschhofer.
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Raschhofer Lebenskünstler Witbier


August 2018:  Schwarzbräu Bayerisch Hell
Herkunft: Bayerisch-Schwaben Wertung: 2,00 * Vol.-% Alk.: 4,8 Website der Brauerei
Schwarzbräu Bayerisch Hell ist ordentlich süffig und stellt eine interessante Mischung aus Dortmunder Export und Bayerischem Hellbier dar.

Die hellgelbe Farbe des Bieres besitzt eine geringe Eintrübung. Weißer, cremiger Schaum. Im Geruch süßliches, helles Malz, Getreide, Gras, Holz, Blüten. Im Antrunk malzig – die Stammwürze liegt bei 11,4 °Plato. Bittersüßes Malz, Getreide, Brot. Feines Karamell. Das Malz macht sich ziemlich breit – viele bayerische Helle wirken schlanker und filigraner. Im Nachtrunk malzbitter, grasig-herber Hopfen.

Die Brauerei Schwarzbräu in Zusmarshausen (Landkreis Augsburg) beschäftigt derzeit etwa 75 Mitarbeiter. Die Anfänge der Brauerei reichen laut Legende bis ans Ende des Dreißigjährigen Krieges im Jahre 1648 zurück.
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Schwarzbräu Bayerisch Hell


Juli 2018:  Krombacher Weizen Alkoholfrei
Herkunft: Westfalen Wertung: 2,00 * Vol.-% Alk.: < 0,5 Website der Brauerei
Krombacher Weizen Alkoholfrei ist ein fruchtig-ausgewogenes Weißbier mit kräftigem Eindruck.

Dieses Bier erscheint im Glas gelborange und trüb. Der feste, helle Schaum besitzt ein üppiges Volumen. Im Geruch Weizen, Banane, Nelke, Gras. Im Antrunk leicht malzig. Weiches Weizenmalz, Ester, Banane und etwas Karamell bestimmen den Geschmack. Schmeichelt dem Gaumen, keineswegs wäßrig. Erfrischend. Mild hefig. Im Nachtrunk frisch-grasiger Hopfen und ein paar Gewürze wie Nelke und Pfeffer.

Die Krombacher Brauerei befindet sich im Siegerland (NRW) und wurde 1803 erstmals urkundlich erwähnt. Die Brauerei gehört mit einem Bierausstoß von 5.76 Mio. hl (2017) zu den größten Brauereien in Deutschland. Die Sorte Krombacher Weizen Alkoholfrei wurde 2008 eingeführt.
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Krombacher Weizen Alkoholfrei


Juni 2018:  Wulle Vollbier Hell
Herkunft: Württemberg Wertung: 2,00 * Vol.-% Alk.: 5,0 Website der Brauerei
Wulle Vollbier Hell ist ein süffiges und zugleich aromatisch ansprechendes Bier. Es erscheint wie eine Mischung aus einem Hellen und einem Exportbier.

Die Farbe des Bieres ist hellgelb und klar. Darüber schneeweißer, dichter Schaum. Im Geruch feines Getreide, Gras und dezente Kräuter. Der Antrunk ist vollmundig-malzig. Solider, nicht zu flacher Malzgeschmack mit kernigem Getreide. Leichte Malzsüße, eher subtil. Angenehm süffig. Im Abgang durchaus aromatischer Hopfen mit feinen grasigen und kräuterhaften Noten.

Das Wulle Bier wird heute bei der Dinkelacker-Schwaben Bräu in Stuttgart gebraut. Dinkelacker hatte 1971 die Brauerei Wulle übernommen, stellte dann aber die Produktion des Wulle Bieres für Jahrzehnte ein. Zur Geschichte dieser Biermarke findet man auf der Website der Brauerei daher Folgendes: "1861 von Ernst Imanuel Wulle in Stuttgart gegründet, war der Name Wulle schon bald in aller Munde. 'Wir wollen Wulle' wurde zur Mutter aller Werbesprüche, das prägnante runde Wulle Markenzeichen war allgegenwärtig. Mit 37 Jahren Pause kehrte die Traditionsmarke 2008 wieder zurück."
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Wulle Vollbier Hell


Mai 2018:  Iserlohner Maibock
Herkunft: Westfalen Wertung: 2,00 * Vol.-% Alk.: 6,8 Website der Brauerei
Der Maibock aus dem Hause Iserlohner ist ein sauber verarbeiteter, süffig-aromatischer und dennoch milder Maibock. Er liegt über dem Maibockschnitt. Dieses Bier war unter diesem Namen einmalig in der Saison 2011 erhältlich.

Der Iserlohner Maibock ist sortentypisch bernsteinfarben und filtriert. Der mittelporiger Schaum zeigt sich beständig. Vollmundig-malzaromatischer Einstieg, voller Karamellmalzgeschmack, betont süß, süffig-kräftig, brotig. Nur leichte Harz-/Sirupnote. Malzfruchtig. Erwartungsgemäß alkoholischer Abgang - fällt nicht aus dem Rahmen. Wenig bitterer Ausklang, schön gehopft.

Die Privatbrauerei Iserlohn produzierte im Zeitraum von 1901 bis 2014 Bier und Brause. Nach zahlreichen wirtschaftlich schwierigen Jahren wurde am 1. Februar 2014 das Insolvenzverfahren eröffnet. Eine Wiederaufnahme des Brauereibetriebs in Iserlohn gilt derzeit als unwahrscheinlich.
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Iserlohner Maibock


April 2018:  Hoepfner Pilsner
Herkunft: Baden Wertung: 2,00 * Vol.-% Alk.: 4,7 Website der Brauerei
Hoepfner Pilsner ist ein guter Vertreter des klassisch Deutschen Pilseners. Ein fein aromatisches, elegantes Bier.

Es zeigt sich hellgelb und blank filtriert. Darüber schneeweißer, am Glas haftender Schaum. Im Geruch helles Malz, Gras, Kräuter, Zitrone. Im Antrunk schlank. Fein getreidiger Malzgeschmack, subtile Süße und ein wenig helles Brot. Sehr erfrischend. Im Nachtrunk hopfenherb mit Gras, Zitrus und Blüten.

Die Privatbrauerei Hoepfner wurde 1798 im badischen Liedolsheim gegründet und zog 1849 ins nahegelegene Karlsruhe um. In der 1896 erbauten "Hoepfner-Burg", einem markanten Gebäude mit mittelalterlichen Elementen, gelegen in der Karlsruher Oststadt, wird bis heute das Hoepfner-Bier gebraut. Aktuell erzeugen etwa 80 Mitarbeiter einen Jahresausstoß von circa 130.000 Hektolitern. Seit 2005 gehört Hoepfner zur Brau Holding International (2017 zur Paulaner Brauerei Gruppe verschmolzen) mit Sitz in München.
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Hoepfner Pilsner


März 2018:  Rogue Hazelnut Brown Nectar
Herkunft: Oregon (USA) Wertung: 1,50 * Vol.-% Alk.: 6,5 Website der Brauerei
Der Hazelnut Brown Nectar von Rogue Ales gleicht einem Haselnuß-Schokoladen-Brotaufstrich in verflüssigter Form. Ein exzellentes Bier auf Basis eines europäischen Brown Ales, verfeinert mit Haselnußextrakt. Bei RateBeer.com zählt es zu den 50 besten Vertretern der Biersorte Brown Ale.

Entsprechend des Namens erscheint das Bier im Glas dunkelbraun mit Bernsteinnuancen und ist dabei recht klar. Sein Schaum ist beige und cremig. Im Geruch Haselnuß, Schokolade, Karamell, Röstmalz, Vanille. Im Antrunk malzig. Satter Karamell- und Röstmalzgeschmack. Betont nussig, zarte Anklänge von reifer Pflaume. Mehr noch Schokolade. Im Nachtrunk leicht hopfenherb, ein Spritzer Zitrus.

Die Brauerei Rogue Ales wurde 1988 gegründet und hat heute seinen Sitz in Newport (Oregon). Die Firma betreibt zudem einige Brewpubs an der Westküste der USA.
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Rogue Hazelnut Brown Nectar


Februar 2018:  Grünbacher Winter Weisse
Herkunft: Oberbayern Wertung: 2,50 * Vol.-% Alk.: 5,7 Website der Brauerei
Die gut gelungene Grünbacher Winter Weisse wärmt in der Winterzeit mit immerhin 5,7 Umdrehungen. Ein kräftiges, würzig-süßes Weißbier mit 13,5 Prozent Stammwürze.

Sein Aussehen ist orange-trüb mit moderater Schaumentwicklung in hellem Beige. Im Geruch Banane, Pfirsich, Malzsüße, Hefeteig und Nelke. Im Antrunk malzig – ein wahrlich kräftiges Winterweizen mit ansprechendem Gerstenmalzanteil, welcher Geschmack von süßem Teig und Getreide beisteuert. Angenehm hefig und bananig-saftig. Erfrischende Kohlensäure. Recht weich im Mund. Selbstbewußte Karamellaromen. Nach hinten heraus mehr Gewürze und feine Zitronensäure.

Gebraut wird dieses Bier bei der Schloßbrauerei Grünbach unweit von Erding in Oberbayern. Die kleine Brauerei braut in Grünbach mit 15 Mitarbeitern rund 10.000 Hektoliter Weißbier pro Jahr (Stand 2013). 2013 ging die Schloßbrauerei Grünbach eine Kooperation mit der deutlich größeren Arcobräu aus Niederbayern ein, wodurch Rohstoffeinkauf, Logistik und Vertrieb verbessert werden konnten. Zudem stellt die Arcobräu Investitionsmittel bereit.
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Grünbacher Winter Weisse


Januar 2018:  Meissner Schwerter Bennator Bock
Herkunft: Sachsen Wertung: 2,00 * Vol.-% Alk.: 6,5 Website der Brauerei
Passend zur dunklen Jahreszeit wird der Meissner Schwerter Bennator Bock eingebraut. Ausgewogen, süffig, mit sortentypischen Aromen. Trotz 16,5 Prozent Stammwürze fühlt sich der Bennator Bock mehr wie ein kräftiges Märzen an.

In der Farbe klarer, goldbrauner Bernstein. Oben auf schwimmt ein dünner, beigefarbener Schaum. Im Geruch Karamell, Brot, reife Pflaumen und Rosinen. Im Antrunk vollmundig-malzig. Weicher Trunk. Brot und Karamell bestimmen den Geschmack. Moderate Süße. Ordentlich süffig. Dazu gesellen sich Nuß, Mandel und ein wenig Vollmilchschokolade. Im Nachtrunk moderat malzbitter, grasiger Hopfen. Erstaunlich wenig Alkohol.

Das Stammhaus der Schwerter Brauerei im sächsischen Meißen wurde 1460 erstmals erwähnt. Sie gilt damit als die älteste Privatbrauerei Sachsens. Der Jahresausstoß der Schwerter Brauerei liegt heute bei etwa 25.000 hl.
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Meissner Schwerter Bennator Bock

Hinweis zu den Wertungsnoten unserer Monatsbiere
* Die hier genannten Wertungen entsprechen der Verkostungsnote, die für ein Bier zum Zeitpunkt seiner Wahl zum "Bier des Monats" aktuell war. Spätere Wiederholungsverkostungen der Biere haben also keinen Einfluß auf die oben aufgeführten Wertungen.

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