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Bild  (+) Gievitzer Kultbier Schwarz-Pils
Bild  (+) Gievitzer Kultbier Schwarz-Pils
Note

2,50

(Schulnotenskala, 1-6)
Datum

(zuletzt verkostet)

Biersorte
Schwarzbier

Alkoholgehalt
5,0 %

Herkunft
Groß Gievitz, Amt Seenlandschaft Waren, Landkreis Mecklenburgische Seenplatte

Brauerei (i.d.R. die Gebinde-Aufschrift)
Eick Bräu, Braumanufaktur für regionale Spezialbiere, Inhaber und Brauer Harry Erchen, Mühlenweg 4, D-17192 Groß Gievitz.

Die Biere werden aufgrund einer Auseinandersetzung mit den Mannheimer Eichbaum Brauereien, wegen angeblicher Verwechslungsgefahr beim Namen, überregional unter der Überschrift "Gievitzer Braumanufaktur" vertrieben. Vor Ort scheint der Brauer weiterhin den Namen "Eick Bräu" benutzen zu dürfen. Die Brauerei ist ein Ein-Mann-Betrieb mit einer jährlichen Produktionsmenge von 10.000 bis 15.000 Liter Bier. Herr Erchen strebt einen Ausstoß von mindestens 25.000 Liter an.

Netzadresse der Brauerei (oder Infoseite)
http://www.gievitzer.de/

Einzelwertungen unserer Verkoster
TR: 2,5

Kommentar
Dunkles Rotbraun, leicht trüb. Feinporig-cremiger Schaum in beige, teilweise gebräunt. Frischer, intensiver Geruch nach Kirschen und Pflaumen, nicht süß, dafür leicht röstig. Schlanker Antrunk, mildes Gerstenmalz, ein pilstypischer Einstieg. Daneben tritt feines, elegantes Schwarzbier auf den Plan, das an die großen typisch ostdeutschen Schwarzbiere wie Köstritzer erinnert, aber auch sehr intensive Fruchtaromen mitbringt, die ein Spannungsfeld zwischen frischen Sauerkirschen, Pflaumen und Kaffeebohnen aufbauen. Am Ende kommt etwas Zitrone und Lakritz dazu. Knackig gehopft. Fazit: Ganz gute Mischung aus Schwarzbier und Pilsener. Mit hervorstechenden Frucht- und Lakritzfacetten, die an gute Imperial Stouts heranreichen. Außergewöhnlich.

Ursprünglich hat der Brauer das "Schwarz-Pils" nur als "Sondersud" eingebraut, hat es aber nun, aufgrund großen Zuspruchs, ins ständige Sortiment aufgenommen. Der Sondersud-Charakter lebt noch ein bißchen im Erscheinungsbild der Flasche weiter: Die Bezeichnung "Schwarz-Pils" wurde mittels einen kleinen Zusatzetiketts aufgeklebt.