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Bild  (+) Tschernihiwske Switle
Bild  (+) Tschernihiwske Switle
Note

4,50

(Schulnotenskala, 1-6)
Datum

(zuletzt verkostet)

Biersorte
Lager, hell

Alkoholgehalt
4,8 %

Herkunft
Tschernihiw, Ukraine

Brauerei (i.d.R. die Gebinde-Aufschrift)
Hergestellt und abgefüllt von: SUN InBev AG Ukraine. Importeur: M.A.X. plus GmbH, Fettpottstr. 1-5, D-33818 Leopoldshöhe.

Netzadresse der Brauerei (oder Infoseite)
http://www.chernigivske.com.ua/

Einzelwertungen unserer Verkoster
TR: 4,5

Kommentar
Braune 0,5-Literflasche, am Hals prangt der Schriftzug "InBev". Goldene Farbe, feine Trübe. Schäumt gut auf, Schaum bricht jedoch schnell zusammen. Die Zutatenliste verbreitet Angst und Schrecken: "Wasser, Gerstenbierwürze hell, Maisgrütze, Maltosesirup, Farbstoff: einfaches Zuckerkulör, Bierhefe, Hopfen, Kohlensäure, Antioxidationsmittel: Ascorbinsäure". Zurück zur Realität im Glas: Malzig-süßlicher, verhangener Geruch. Leicht malziger Antrunk, leider dumpf und nichtssagend. Nur leichte Malzfruchtigkeit angedeutet, hintergründig eine unbestimmte Süße aus der Maltosesirupecke. Man trinkt und trinkt, spürt einen leichten Malzkörper, schmeckt aber fast nichts. Erscheint völlig synthetisch und leblos, das Gebräu entfaltet den Charme eines aufgelösten Malzbonbons. Passend zum restliche Bier recht gesichtsloser Abgang, zart gehopft, nicht überzeugend, nicht aromatisch. Grauenhaftes Industriebier. Kein Ruhmesblatt für den weltgrößten Braukonzern AmBev - hier vertreten durch die Tochterfirma SUN InBev. Wie beim "Tschernihiwske Switle" eine kuriose Zutatenliste zwischen "Gerstenbierwürze hell" und "Maltosesirup" - nur die "Maisgrütze" fehlt beim "Mizne". Leichter, malzig-alkoholischer Geruch. Dunkelgoldene Farbe, leicht trüb. Malziger Antrunk, kräftig, etwas garstiges Fruchtaroma, verhalten süßlich. leider recht ausdrucksloser Geschmack. Immerhin ein Stück aromatischer als der leichtere Bruder "Switle", aber bei weitem kein Bier für Feinschmecker. Leicht hopfiger und moderat bitterer Abgang. Ein wenig kratzig. Diffuses, lustloses Starkbier. MHD 15.09.10. Produziert am 19.03.10. Aliasnamen: "Chernigivske Svitle" (engl.) und "Chernigovskoe hell" (deutsche Importversion)