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Monatsbiere 2015
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Dezember 2015:  Arcobräu Winterbier
Herkunft: Niederbayern Wertung: 2,00 * Vol.-% Alk.: 5,5 Website der Brauerei
Das Winterbier von Arcobräu ist gelb und blank filtriert. Darüber thront feinporig-cremiger Schaum in Weiß. Im Geruch ein wenig helles Malz und viel grasig-kräuterhafter Hopfen, sehr fein gewürzt. Der Antrunk ist vollmundig-malzig. Ein satter Körper, wie er gut zu einem Bier für die kalte Jahreszeit paßt. Feiner Hellmalzgeschmack mit Getreide inklusive der Bittere der Spelze. Leichte Malzsüße. Saubere Aromen. Ziemlich weich im Trunk. Im Abgang knackige Hopfenherbe/-bittere, sicherlich überdurchschnittlich stark gehopft für ein Fest-/Winterbier, was gut ist. Dazu feine Malzbittere und zauberhafte Gewürze. Arcobräu Winterbier beruht unverkennbar auf der Grundlage eines hellen Münchner Märzenbieres, jedoch mit mehr Sinn für die Feinheiten wie etwa dem exzellenten Hopfen-und-Gewürz-Komplex. Gut gemacht.

Hersteller des Bieres ist die Arcobräu Gräfliches Brauhaus GmbH & Co. KG im niederbayerischen Moos. Die erste urkundliche Erwähnung der Schlossbrauerei Moos fand im Jahr 1567 statt. In den 1990er Jahren wurden zahlreiche Brauereien in Ostbayern, darunter Straubing und Schwandorf, in die Arcobräu eingegliedert. Für das Jahr 2010 gibt die Brauerei einen Bierausstoß von 140.000 hl an, produziert von mehr als 70 Mitarbeitern.
Arcobräu Winterbier (Etikettdetail) <-- Etikettdetail
(Quelle: eigenes Photo)
Eintrag in der Verkostungsdatenbank:
Arcobräu Winterbier


November 2015:  Irlbacher Alt Irlbacher Spezial Dunkel
Herkunft: Niederbayern Wertung: 2,00 * Vol.-% Alk.: 5,8 Website der Brauerei
Das Irlbacher Alt Irlbacher Spezial Dunkel besitzt eine dunkelbraune Farbe und ist filtriert. Es ist wird bedeckt von einer beigefarbenen, cremig-dichten Schaumkrone mit langer Lebensdauer; sie haftet wunderschön am Glas. Der Geruch ist geprägt von Röstmalz und dunklen, süßlichen Früchten. Der Antrunk ist vollmundig-malzig mit einem cremig-öligen Mundgefühl. Feiner Geschmack von Karamell- und Röstmalz, dabei schön elegant, keinesfalls nur tumbe Süffigkeit ohne Glanz. Da passen auch zarte Dörrpflaumen und Haselnuß gut ins Bild. Im Nachtrunk ein klitzekleines bißchen alkoholisch, dezente Malzbittere und nicht zu trockener Hopfen. Irlbacher Alt Irlbacher Spezial Dunkel ist mit 13,6 Prozent Stammwürze ein stark eingebrautes Dunkles mit feinen Aromaakzenten.

Die Schloßbauerei Irlbach befindet sich seit 1811 im Familienbesitz der Grafen von Bray-Steinburg beziehungsweise der Freiherrn von Poschinger-Bray. Irlbach liegt dort, wo das niederbayerische Hügelland in die Ebene der Donau fließt, wie es auf der Website der Brauerei poetisch heißt.
Irlbacher Alt Irlbacher Spezial Dunkel (Etikettausschnitt) <-- Etikettdetail
(Quelle: eigenes Photo)
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Irlbacher Alt Irlbacher Spezial Dunkel


Oktober 2015:  Hubertus Juwel
Herkunft: Anhalt bzw. Südhessen Wertung: 2,00 * Vol.-% Alk.: 5,5 Website der Brauerei
Hubertus Juwel zeigt sich in mattem Bernstein, eher noch Dunkelgold. Minimale Eintrübung. Riesige, standhafte Schaumkrone, fast weiß. Im Geruch sattes Karamell, Schokolade sowie feine Blüten und Kräuter. Das Aroma ist frisch wie im Gärkeller, sehr gelungen. Der Antrunk ist vollmundig-malzig. Der Körper wirkt jedoch nicht zu mächtig, was auch an der rezenten Art des Bieres (viel Kohlensäure) und dem leichtfüßig auftretenden Malz liegt. Darunter eine feine, verspielt süße Karamellnote mit dezentem Fruchtanklang. Nochmals Schokolade und eine leichte Ahnung von Mandel und Nuß. Im Nachtrunk frischer Hopfen, in moderater Stärke, vorherrschend sind Wiesen- und Kräuterfacetten. Hubertus Juwel ist ein handwerklich gut gemachtes Bier mit feinen, klar gezeichneten Aromen. Es ist schwer in eine Sortenschublade einzuordnen, vielleicht irgendwo zwischen Landbier und Märzen.

Die Marke 'Hubertus' gehört zur Köthener Brauerei GmbH in Köthen (Anhalt). Hergestellt wird das Bier allerdings in der Pfungstädter Brauerei Hildebrand in Südhessen. Geschichtlicher Hintergrund: Die Pfungstädter Brauerei hatte die Köthener Brauerei nach der Wende übernommen. Nach der Einstellung des Braubetriebes in Köthen, baute man die Köthener Brauerei zu einem Vertriebszentrum um, das seit 2003 in einem Neubau in einem Köthener Gewerbegebiet zu finden ist. Verteilt werden hauptsächlich Biere der Marken 'Köthener', 'Sachsenkrone' und 'Hubertus', in einer Größenordnung von jährlich insgesamt 200.000 hl.
Hubertus Juwel (Etikettausschnitt) <-- Etikettdetail
(Quelle: eigenes Photo)
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Hubertus Juwel


September 2015:  Unertl Weissbier Bock
Herkunft: Oberbayern Wertung: 2,00 * Vol.-% Alk.: 6,7 Website der Brauerei
Der Weissbier Bock von Unertl zeigt sich kastanienbraun und moderat trüb. Die stabile Krone hat ein prächtiges Volumen und ist beige getönt. Im Geruch malzaromatisch-schokoladig mit gerösteter Nuß, Rosine, dunklem Brot und feinen Gewürzen wie Nelke. Der Antrunk ist vollmundig-malzig und betont hefig. Ein beeindruckend kräftiger Körper. Auch im Geschmack dominieren Milchschokolade, Haselnuß, dunkles Brot mit Karamellüberzug, Rosinen sowie reife, süße Banane. Der Nachtrunk überzeugt mit feinem Gewürzkabinett, darunter Pfeffer, Koriander und Nelke. Am Ende eine feine Bittere wie man sie auch von Kakao kennt. Leicht alkoholisch. Mundgefühl bis zum Ende cremig. Fazit: Dunkler Weizenbock hoher Güteklasse.

Dieses Bier stammt aus der Brauerei Unertl in Haag in Oberbayern, die unter dem heutigen Besitzer Alois III Unertl einen Ausstoß von 20.000 Hektoliter erreichte. Eine Weißbierbrauerei gleichen Namens befindet sich in Mühldorf am Inn. Beide Unertl-Brauereien sind familiär miteinander verbunden.
Unertl Weissbier Bock (Etikettdetail) <-- Etikettdetail
(Quelle: eigenes Photo)
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Unertl Weissbier Bock


August 2015:  Faust Schwarzviertler Dunkel
Herkunft: Unterfranken Wertung: 2,00 * Vol.-% Alk.: 5,2 Website der Brauerei
Faust Schwarzviertler Dunkel erscheint im Glas in dunklem Rotbraun und ist filtriert. Bedeckt von einer stabilen, ausreichend großen Schaumkrone mit merklichem Beige- bzw. Braunteint. Im Geruch satte Karamell- und Röstmalzaromen, insbesondere eine lebendig gezeichnete, dunkle Dörrpflaume, eine Schokolade mit hohem Kakaogehalt sowie etwas gebrannte Nuß. Der Antrunk ist vollmundig - ein richtig kräftiges Dunkles (12,9 Prozent Stammwürze), das im Geschmack so herzhaft und selbstbewußt auftritt wie der Geruch es ankündigt. Angenehm süßlicher Karamellgeschmack nebst rustikalem Röstmalz. Sahnige Schokolade. Gedörrte dunkle Frucht. Zum Abschluß grasig-würziger Hopfen in der zum kräftigen Malzaroma passenden Stärke. Ein Fränkisches Dunkles mit viel Lebensfreude.

Der Name des Bieres bezieht sich auf einen Teil der Miltenberger Altstadt, dem Schwarzviertel. Dort steht das Brauhaus Faust. Die Brauerei wurde 1654 von Kilian Francois Mathieu Servantaine, einem Einwanderer aus dem Gebiet des heutigen Belgiens, als "Löwenbrauerei" gegründet. 1875 trat mit Johann Adalbert Faust, einem Küfer und Braumeister, das erste Mitglied der Familie Faust in die Brauerei ein. Bis 1895 kaufte er den Gesellschaftern alle Anteile ab. Doch erst 1993 wurde die Löwenbrauerei Miltenberg in "Brauhaus Faust" umbenannt.
Faust Schwarzviertler Dunkel (Etikettdetail) <-- Etikettdetail
(Quelle: eigenes Photo)
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Faust Schwarzviertler Dunkel


Juli 2015:  Birra Peja Pilsner
Herkunft: Kosovo Wertung: 2,50 * Vol.-% Alk.: 4,2 Website der Brauerei
Birra Peja Pilsner besitzt eine gelbe, klare Farbe. Bedeckt von dichtem, weißen Schaum - anfangs riesengroß und auch noch nach vielen Minuten präsent. Im Geruch süßer Teig und Gerste. Insgesamt ein schwach ausgeprägter Eindruck in der Nase. Insbesondere kaum Hopfen. Der Antrunk ist leicht malzig. Für 4,2 Umdrehungen nicht dünn. Milder Getreidegeschmack von guter Qualität. Sehr unterschwellige Malzsüße. Ausgewogen. Im Nachtrunk geringe Bittere und mild-grasiger Hopfen. Birra Peja Pilsner ist irgendwo zwischen einem Lagerbier und einem leichten Hellbier angesiedelt. Sicher nicht aufregend, aber sehr solide und sauber verarbeitet.

Birra Peja Pilsner stammt aus der Stadt Peja (auch Pejë genannt) im Westen des Kosovo. Zur Geschichte der Brauerei Peja: Baubeginn für die Produktionsstätte war im Jahr 1968, 1971 begann die Produktion. Die ursprüngliche Kapazität betrug jährlich 300.000 hl, heute liegt dieser Wert bei 900.000 hl. Im April 2010 wurde die Privatisierung der Birra Peja abgeschlossen.
Birra Peja Pilsner (Etikettdetail) <-- Etikettdetail
(Quelle: eigenes Photo)
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Birra Peja Pilsner


Juni 2015:  Bayreuther Hell
Herkunft: Oberfranken Wertung: 2,25 * Vol.-% Alk.: 4,8 Website der Brauerei
Bayreuther Hell zeigt sich mit sattem Gelb und blanker Filtration. Der beständige, weiße Schaum ist schön dicht. Im Geruch helles Malz - und somit getreidig, dazu grasig und feinwürzig. Absolut hellbiertypisch. Leicht malziger Antrunk, Tendenz zur schlanken Linie, jedoch nicht dünn. Weiches Mundgefühl. Fein getreidiger Malzgeschmack, unterschwellige Süße. Saubere Aromen. Sehr angenehm zu trinken. Im Nachtrunk moderat hopfenherb - wieder grasig und fein-würzig. Leichte Malzbittere im Abschluß.

Hergestellt wird dieses Bier von der Bayreuther Bierbrauerei AG im oberfränkischen Bayreuth. Sie wurde 1857 als erste industriell arbeitende Brauerei der Stadt errichtet. Moderne Technik sowie gute Kühl- und Lagerkapazitäten waren Vorteile gegenüber den damals noch stark verbreiteten Kleinstbrauereien bei Bäckern und Gastronomen. Friedrich Feustel, der Förderer Richard Wagners in Bayreuth, wandelte die Brauerei 1872 in eine Aktiengesellschaft um. Die Aktien der Brauerei sind übrigens heute noch an der Münchener Börse gelistet.
Bayreuther Hell (Etikettdetail) <-- Etikettdetail
(Quelle: eigenes Photo)
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Bayreuther Hell


Mai 2015:  Rothaus Hefe-Weizen
Herkunft: Baden Wertung: 1,50 * Vol.-% Alk.: 5,4 Website der Brauerei
Das Hefe-Weizen von Rothaus erscheint Gelborange und trüb. Bedeckt von einer fluffigen Schaumkrone mit sehr großem Volumen und langer Haltbarkeit. Im Geruch Hefeteig, Weizen, Banane und ein Hopfen mit feinsten Gewürzen wie Nelke, Pfeffer und Koriander sowie abschließend Zitrone. Im Antrunk malzig, durchaus stattlicher Körper für ein Weißbier. Sattes Weizenmalz mit wunderbar weichem Mundgefühl, dem respektablen Hefegehalt sei Dank. Getreideanklang vom Gerstenmalz, selbiges bleibt aber in der zweiten Reihe. Gut ausgewogenes Weizen-/Gersten-Verhältnis. Dabei dezente Malzsüße. Im Nachtrunk leicht bis moderat gehopft mit Aromahopfen aus Tettnang und der Hallertau. Hier finden sich wieder die feinen Gewürze und die Zitrone. Rothaus Hefe-Weizen ist somit ein sehr gut austariertes Weizen mit einem geradezu superbem Aroma. Auch erhältlich als Zäpfle-Variante aus der 0,33-l-Flasche mit orange-metallisch glänzender Aluminiumkappe.

Das Bier stammt aus Deutschlands höchstgelegener Brauerei in Rothaus im Hochschwarzwald. Gegründet wurde die Brauerei Rothaus im Jahre 1791 durch das Benediktinerkloster St. Blasien. 1806 fiel die Brauerei Rothaus im Rahmen der Säkularisierung an das Großherzogtum Baden und ist ab diesem Zeitpunkt eine "Staatsbrauerei". Noch heute befinden sich 100 Prozent der Unternehmensanteile in der Hand des Landes Baden-Württemberg. In den 1990er Jahren beschleunigte sich der Aufschwung der Brauerei, so daß heute Jahresausstöße um die 900.000 hl gefeiert werden können.
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Rothaus Hefe-Weizen (Zäpfle)


April 2015:  Dachsenfranz Waldpils
Herkunft: Kraichgau Wertung: 2,00 * Vol.-% Alk.: 4,9 Website der Brauerei
Dachsenfranz Waldpils erscheint im Glas gelb und klar, bedeckt von einer kleinen und eher flüchtigen Schaumkrone. Im Geruch Getreide, Gras und feine Kräuter. Der Antrunk ist schlank mit überdurchschnittlichem Kohlensäuregehalt, dadurch sehr erfrischend. Mineralisches Wasser. Für Pilsener-Verhältnisse erfreulich aromatisches Malz mit kräftigem Getreide bzw. Spelze - ein bittersüßer, feiner Grundgeschmack. Oben darauf gibt es einen intensiven, vielschichtigen Hopfen mit Gräsern, Kräutern, feiner Zitrone und Pfeffer. Insgesamt gesehen ist Dachsenfranz Waldpils ein feinsinniges, vollaromatisches Pilsener. Noch mehr kann man von diesem Bierstil kaum erwarten.

Das Malz wird aus 100 Prozent Kraichgauer Goldgerste aus Zuzenhausen und Umgebung hergestellt. Der Hopfen kommt aus der Hallertau und Tettnang.

Das Bier wird in der Dachsenfranz Biermanufaktur gebraut, die aus der im Jahr 1832 gegründeten Adlerbrauerei in Zuzenhausen (Rhein-Neckar-Kreis) hervorging. Der Name Dachsenfranz geht auf ein Original der Region zurück, dass in der zweiten Hälfte des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts in den Wäldern des Kraichgaus, der Bergstraße und des vorderen Odenwalds lebte. Dachsenfranz war ein geflohener italienischer Freiheitskämpfer und hieß mit bürgerlichen Namen Francesco Regali. Seinen Lebensunterhalt verdiente er sich als Schädlingsbekämpfer in Bauernhöfen und Mühlen sowie als Fallensteller im Wald gegen Fuchs, Dachs, Marder und andere Raubtiere. Hieraus gewann er Felle und stellte Dachsfett her.
Dachsenfranz Waldpils (Etikettdetail) <-- Etikettdetail
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Dachsenfranz Waldpils


März 2015:  Widmer Brothers Nelson Imperial IPA
Herkunft: Oregon Wertung: 2,00 * Vol.-% Alk.: 8,6 Website der Brauerei
Optisch überzeugt 'Widmer Brothers Nelson Imperial IPA' mit zart trübem Gelborange, bedeckt von dichtem, weißen Schaum. Im Geruch US-westküstenhopfig im besten Sinne: Blüten, Pfirsich und Mango sowie Kiefer. Etwas Karamell. Ein appetitanregender und sehr harmonischer Geruch mit süßer, verführerischer Hopfenfruchtigkeit. Im Antrunk leicht malzig bis malzig; der Körper ist ausreichend kräftig wie man es bei einem Imperial India Pale Ale (IIPA) erwarten kann. Ölige Textur. Feine Karamellsüße, teils richtig zuckrig. Der Nachtrunk ist kräftig gehopft mit Nuß, Pinienkern, Gras und Orange. Unter dem Strich ein sehr klar gezeichnetes IIPA mit allen sortentypischen Facetten. Es schlägt nicht über die Strenge, ein ruhiges Bier von hoher Qualität. Der Geruch ist exzellent.

Benannt ist dieses Bier nach der Region Nelson auf der neuseeländischen Südinsel, wo die Hopfensorte Nelson Sauvin gedeiht. Gebraut wird es allerdings in Portland, Oregon in den Vereinigten Staaten. Es entspricht dem 'Widmer Brothers Deadlift Imperial IPA'. Die Widmer Brothers Brewing Company besteht seit 1984. Anfangs wurde lediglich Faßbier verkauft, seit 1996 wird Widmer-Bier auch in Flaschen angeboten.
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Widmer Brothers Nelson Imperial IPA


Februar 2015:  Benediktinerabtei Plankstetten Spezial
Herkunft: Niederbayern Wertung: 2,00 * Vol.-% Alk.: 5,3 Website der Brauerei
Das Benediktinerabtei Plankstetten Spezial ist in der Farbe orange-bernstein und zart trüb mit einigen Hefeschwebeteilchen. Die Schaumkrone ist klein, nicht ganz weiß. Im Geruch satte Malzaromen mit Brot, Brotrand und Karamell sowie leicht würziger Hopfen. Der Antrunk ist vollmundig-malzig. Überaus kräftiger Körper; die mehr als 13 Prozent Stammwürze machen sich schnell bemerkbar. Süßlich-brotiger Karamellgeschmack, dazu ein wenig Nuß. Süffig und festbiertauglich. Dabei nicht zu flach, es kommen auch die feinen, bittersüßlichen Getreidenuancen der Gerste gut hervor. Im Abgang moderate Malzbittere und angenehm würziger Hopfen der gediegenen Art. Insgesamt tritt das Spezial wie ein Festbier beziehungsweise Märzen auf, mit erfreulich feinen Getreidenoten. Überdurchschnittlich.

Gebraut wird das Bier im Riedenburger Brauhaus im niederbayerischen Riedenburg im Altmühltal, einer kleinen Brauerei mit etwa 20.000 hl Jahresausstoß. Verwendet werden ausschließlich Hopfen und Gerste aus ökologischem Landbau nach den Richtlinien von 'Bioland'. Seit 1997 besteht eine Kooperation mit dem ökologischen Klostergut der Benediktinerabtei Plankstetten, die Gerste für dieses Bier beisteuert.
Benediktinerabtei Plankstetten Spezial (Etikettdetail) <-- Etikettdetail
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Benediktinerabtei Plankstetten Spezial


Januar 2015:  Föroya Bjór Black Sheep
Herkunft: Färöer Wertung: 2,00 * Vol.-% Alk.: 5,8 Website der Brauerei
Das Black Sheep aus der färöischen Brauerei Föroya Bjór zeigt sich im Glas in dunklem, klaren Bernstein. Der Schaum besitzt eine mittlere Größe; hell und überwiegend cremig-feinporig, mit guter Haftung am Glas. Im Geruch Schokolade, Zucker, Röstmalz und feiner, trockener Hopfen. Im Antrunk vollmundig-malzig mit weichem Mundgefühl, teils cremig. Harmonischer Malzgeschmack mit Schokolade, Schwarzbrot, Röstmalz und moderat süßem Karamell. Allerdings nicht auffällig zuckrig wie einige andere Biere der Brauerei. Ein Nachhall von Trockenpflaume. Im Abgang röstige Malzbittere und elegant trockener Hopfen, der sonst aber unauffällig bleibt. Fazit: Süffig-aromatisches Dunkles. Kann sich mit fränkischen Produkten desselben Bierstils messen lassen.

Die Brauerei Föroya Bjór befindet sich in Klakksvík auf den Färöern, einer Inselgruppe im Nordatlantik, die zum Königreich Dänemark gehört. Der Betrieb wurde im Jahr 1888 gegründet und ist in Familienbesitz. Markenzeichen der Brauerei ist ein Schafbock, was auch den Namen Black Sheep erklärt.
Föroya Bjór Black Sheep (Etikettdetail) <-- Etikettdetail
(Quelle: eigenes Photo)
Eintrag in der Verkostungsdatenbank:
Föroya Bjór Black Sheep

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