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Monatsbiere 2013
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Dezember 2013:   Fuller's Old Winter Ale
Herkunft: England Wertung: 2,00 * Vol.-% Alk.: 5,3 Website der Brauerei
Fuller's Old Winter Ale ist ein English Strong Ale für den Winter. Im Glas zeigt es sich in einem klaren Bernsteinbraun mit Orangeschimmer. Darüber cremiger Schaum in hellem Beige. Riecht nach Karamell und Nuß, aber auch nach scheuen Beeren und süßen Orangen. Feinwürziger Hopfen. Der Antrunk ist malzig und kräftig genug für ein Winterbier. Anfangs bittersüßliches Malz mit Karamell und Nuß. Auch Toastbrot und feines Röstmalz. Erfrischender Kohlensäuregehalt. Im Nachtrunk bestimmt trocken-fruchtiger Hopfen der Sorten Target, Challenger und Northdown das Bild, darunter Gewürze, Kiefer und Orangen. Fuller's Old Winter Ale wird gelegentlich auch als 4,8-prozentige (vol. Alk.) Version vom Faß angeboten.

Gebraut wird Fuller's Old Winter Ale in einer als Griffin Brewery bekannt gewordenen Braustätte im Londoner Stadtteil Chiswick. Die Brauerei wurde im Jahr 1845 von John Bird Fuller, Henry Smith und John Turner gegründet, woraus sich der noch heute gültige Firmenname Fuller, Smith & Turner P.L.C. ergibt. Die Aktien der Brauerei werden zwar an der Londoner Börse gehandelt, dennoch gilt Fuller's als konzernunabhängiger, familiengesteuerter Betrieb. Zusätzlich zum Brauereigeschäft besitzt, und teilweise betreibt, Fuller's über 380 Pubs, die vorwiegend in London und dem Süden Englands liegen.
Fuller's Old Winter Ale (Etikettdetail) <-- Etikettdetail
(Quelle: eigenes Photo)
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Fuller's Old Winter Ale


November 2013:   Rittmayer Hallerndorfer Aischbüffel
Herkunft: Oberfranken Wertung: 2,00 * Vol.-% Alk.: 6,5 Website der Brauerei
Der Aischbüffel zeigt sich in recht dunklem, rötlichen Bernstein und ist dabei einigermaßen klar. Darüber eine beigefarbene, cremig-dichte Schaumkrone. Im Geruch dunkle Weintrauben, Karamellbrot, Röstmalz und intensive, feine Gewürze im Hopfen das Bier riecht kurioserweise wie ein Black IPA, auf jeden Fall außergewöhnlich gut für einen Dunkelbock. Der Antrunk ist malzig bis vollmundig-malzig - der Körper ist etwas schwächer als erwartet. Im Geschmack dunkleres Brot, feines Karamell und kräftiges Röstmalz. Fruchtige, herb-süßliche Pflaume und Rosine. Ein wenig Kakao. Im Nachtrunk trockener Hopfen, feine Malzbittere und kaum Alkohol. Insgesamt gesehen ist der Aischbüffel ein aromatisch ansprechender Dunkelbock mit sortenuntypischem Black-IPA-Charme. Auf jeden Fall eine Probe wert.

Die Geschichte der Brauerei Rittmayer geht bis ins Jahr 1422 zurück sie ist somit eine der ältesten Brauereien im Forchheimer Land. Das einst gräfliche Brauhaus war Lieferant des Jagdschlosses Hallerndorf. Heute gehört es der Familie Rittmayer unter Leitung des Braumeisters Georg Rittmayer. Es werden 15 verschiedene Biersorten gebraut, drei davon saisonal. Der Jahresausstoß der Brauerei liegt bei 35.000 hl.
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(Quelle: eigenes Photo)
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Rittmayer Hallerndorfer Aischbüffel


Oktober 2013:   Kneitinger Edel-Pils
Herkunft: Oberpfalz Wertung: 2,00 * Vol.-% Alk.: 5,2 Website der Brauerei
Kneitinger Edel-Pils erscheint im Glas hellgelb und blank filtriert; bedeckt von einer kleinen, weißen Schaumkrone. Im Geruch erlebt man feines Getreide und frischen Hopfen mit eleganter Kräuternote, Zitrone und Pfeffer. Der Antrunk ist leicht malzig, nicht zu schlank, denn der Stammwürzegehalt ist mit 12,8 Prozent vergleichsweise hoch für ein Pilsener. Milder Malzgeschmack mit feingliedriger Gerste. In den Vordergrund drängt sich das Malz allerdings nicht. Erfrischender Kohlensäuregehalt. Weicher Trunk. Der Abgang gehört dem moderat herben Hopfen mit Gras, Gewürz- und Kräuterkomponenten. Leicht pfeffrig am Ende. Fazit: Kneitinger Edel-Pils ist ein elegantes Pilsener der bayerischen Art. Aromatisch ansprechend, aber nicht überfordernd.

Die Brauerei Kneitinger befindet sich Regensburg. Auf dem Anwesen der Brauerei am Arnulfsplatz läßt sich der Betrieb einer Braustätte über 400 Jahre zurückverfolgen. Im Jahre 1861 ging die Brauerei durch Heirat in den Besitz von Johann Kneitinger I über. Sein Sohn Johann Kneitinger II eröffnete die Gaststätte der Brauerei am Arnulfsplatz. Die dritte Generation bildete Johann Kneitinger III und seine Frau Sofie. Nach dem Tod ihres Ehemanns 1975 wurde Sofie Kneitinger Alleinerbin der Brauerei und gründete noch zu Lebzeiten, im Jahre 1985, die "Hans und Sofie Kneitinger-Stiftung". Nach dem Tod von Sofie Kneitinger 1991 ging die Brauerei in das Eigentum der Stiftung über. Die Stiftung ist gemeinnützig und leistet Zuwendungen an das Kinderheim St. Leonhard und das Altenheim "Bürgerheim Kumpfmühl".
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(Quelle: eigenes Photo)
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Kneitinger Edel-Pils


September 2013:   Fritz Ale India Pale Ale 15,4° Plato
Herkunft: Westfalen Wertung: 1,50 * Vol.-% Alk.: 5,8 Website der Brauerei

Die 15,4 Grad starke Version des Fritz Ale India Pale Ale leuchtet orange-bernsteinfarben und ist leicht trüb. Die schaumige, nicht ganz weiße Krone hält ein paar Minuten stand. Beeindruckende Fruchtkulisse im Geruch mit frischem Pfirsich, Grapefruit und Mango. Richtig guter, vielschichtiger Hopfen aus Nordamerika. Ansonsten erreicht noch Karamellzucker die Nase. Der Antrunk ist leicht malzig. Mild-getreidiges Hellbiermalz und Karamellmalz bilden eine gute Ausgangsbasis für das, was noch kommt. Das sind auffallend süße Früchte, wieder viel Pfirsich und Grapefruit sowie eine schwer zuordenbare, tropische Frucht. Ambitioniert gehopft im Stil der US-Westküste mit den Sorten Amarillo, Simcoe und Cascade. Im Abgang teilen sich frische Zitrusfrucht und Kiefer die Bühne. Kaum Alkohol und nicht übertrieben herb mit 45 IBU. Fazit: Lecker.

Diese Version des Fritz Ale India Pale Ale wird bei der Vormann Brauerei in Hagen-Dahl hergestellt. Einige, teils deutlich stärkere Varianten des Fritz Ale IPAs werden, beziehungsweise wurden, bei der Gasthaus-Brauerei Braustelle in Köln-Ehrenfeld und bei der Siegburger Aktienbrauerei eingebraut. Hinter der Craft Beer-Marke 'Fritz Ale' steckt der Heimbrauer und Biersommelier Fritz Wülfing aus Bonn. Seine Vorbilder sind die komplex aromatischen Biere der US-amerikanischen Kleinbrauereien.

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Fritz Ale India Pale Ale 15,4° Plato


August 2013:   Camba Bavaria Trucht'linger Pils
Herkunft: Oberbayern Wertung: 2,00 * Vol.-% Alk.: 5,0 Website der Brauerei

Das Pils aus dem Hause Camba Bavaria zeigt sich in Gelb mit einem goldenem Glanz und zarter Trübung. Gar nicht kleine schaumige, weiße Krone. Im Geruch mildes Gerstenmalz und süßlich-fruchtiger Hopfen der ganz feinen Art, dazu zarte Gräser und Pfeffer. Schlanker bis leicht malziger Antrunk. Mild getreidig, sehr kohlensäurehaltig und bemerkenswert süß. Daran anschließend wieder der fein-fruchtige Hopfen, der wie Birne und milde Zitrusfrucht schmeckt. Lediglich moderat hopfenherb und leicht gewürzt. Unter dem Strich ein prima Pils, fein aromatisch.

Die Brauerei Camba Bavaria befindet sich seit Mitte 2008 in der alten Mühle in Truchtlaching im Chiemgau. Der kleine Betrieb hat es sich zur Aufgabe gemacht, sowohl die einheimischen Sorten wie Helles und Weißbier zu bewahren, als auch ausländische Sorten wie Pale Ale und Imperial Stout hierzulande bekannter zu machen. Seit 2011 können die Gäste im angeschlossenen Brauereigasthof und Biergarten auch bayerische Küche genießen. Darüberhinaus sind 15 hausgebraute Sorten der Camba Bavaria jeden Tag am Zapfhahn verfügbar.

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(Quelle: eigenes Photo)
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Camba Bavaria Trucht'linger Pils


Juli 2013:   Aktienbrauerei Kaufbeuren Aktien Hell
Herkunft: Allgäu Wertung: 2,00 * Vol.-% Alk.: 5,0 Website der Brauerei

Das Aktien Hell zeigt im Glas ein helles Gelb mit blanker Filtration. Dazu eine große, weiße Schaumkrone. Im Geruch feines Getreide, Malzsüße und viel Gras. Der Antrunk fällt malzig aus. Feiner Malzgeschmack mit sattem Getreide und einer guten Portion Karamell. Brotkruste. Süffig. Im Nachtrunk moderat gehopft mit Gras und Kräutern - ansprechend würzig. Es kommen die Hopfensorten Hallertauer Herkules und Hallertauer Select zum Einsatz. Fazit: Aktien Hell ist im Stile eines klassischen bayerischen Hellen eingebraut. Gelungen.

Die Aktienbrauerei Kaufbeuren ist die älteste und einzige noch existierende historische Brauerei Kaufbeurens. Die Ursprünge der Brauerei reichen bis ins Jahr 1308 zurück, in der eine Urkunde einen Vorgängerbetrieb belegt. Im Jahr 1807 wurde der Standort für den heutigen Betrieb festgelegt und am 17. März 1885 erfolgte die Umwandlung in die noch heute gültige Unternehmensform der Aktiengesellschaft. In den letzten Jahren erfolgten zahlreiche Wechsel in der Firmenleitung und bei den Hauptaktionären. Letzter Stand ist die 55-prozentige Übernahme der Aktien durch die britische Beteiligungsgesellschaft ROK Stars PLC. Auf der Hauptversammlung im Mai 2013 hieß es einer dazugehörigen Erklärung, man wolle den Bierabsatz durch Internationalisierung verdoppeln.

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Aktienbrauerei Kaufbeuren Aktien Hell


Juni 2013:   Schoppe XPA
Herkunft: Berlin-Neukölln Wertung: 1,50 * Vol.-% Alk.: 7,0 Website der Brauerei

Schoppe XPA ist ein India Pale Ale. Sein Aussehen ist gelborange und leicht trüb. Der Schaum hell und beständig. Im Geruch tritt kerniger Hopfen mit Kiefer, Nuß, Zitrone und Orange auf. Recht süß in der Nase. Der Antrunk ist leicht malzig, mit bittersüßem Getreide, Karamell. Sahniges Mundgefühl. Daran anschließend, bis zum Abgang, intensiver Hopfen mit frischer, süßer Orange, Harz und Kiefer - richtig lecker und hopfenfruchtig. Ein sehr ausgewogenes Bier, sowohl zwischen den Hopfenkomponenten, als auch zwischen Hopfen und Malz. Fazit: Toll. Nicht zu unterscheiden von einem guten IPA von der US-Westküste.

XPA steht für X-Berg Pale Ale, also Kreuzberg Pale Ale. Hintergrund: Die Schoppe Bräu werkelt im Brauhaus Südstern, das an der Grenze zwischen Neukölln und Kreuzberg liegt, ganz in der Nähe des Volksparks Hasenheide. Die kleine Brauerei wurde im Jahr 2001 gegründet und stellt sowohl klassisch deutsche Sorten, als auch anglo-amerikanische Sorten wie das XPA her. Braumeister seit 2001 ist Thorsten Schoppe.

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Schoppe XPA


Mai 2013:   Härle Clemens Spezial
Herkunft: Württemberg. Allgäu Wertung: 2,00 * Vol.-% Alk.: 5,4 Website der Brauerei

Härle Clemens Spezial zeigt im Glas eine kräftig goldene, klare Farbe - ein schönes Gelborange. Seine prächtige, helle Schaumkrone hält lange. Im Geruch Toast, Getreide, Karamell, Bratapfel und grasiger Hopfen mit einer feinen Gewürznote. Der Antrunk ist vollmundig-malzig und erfrischend. Feines, getoastetes Malz mit süßlichem Karamellüberzug. Bittersüßlich. Süffig und gehaltvoll, aber keinesfalls schwerfällig. Im Nachtrunk hopfenbetont mit einer Spur Bitterorange und Nuß. Insgesamt ist das Spezial ein fein aromatisches Bier, das sich zwischen Hellbier und Märzen bewegt. Es besitzt die Tendenz zur besseren Note 1,5.

Das Bier ist benannt nach Clemens Härle, der im Jahr 1896 den Grundstein für das noch heute benutzte Brauereigebäude in Leutkirch im Allgäu legte. Er war es auch, der das Rezept für dieses Bier lieferte. Der Urenkel des Gründers, Gottfried Härle, leitet seit Ende der 1980er Jahre die Brauerei. Mit knapp 30 Mitarbeitern erzeugt der Betrieb derzeit rund 29.000 hl Bier jährlich.

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Härle Clemens Spezial


April 2013:   Flötzinger Bräu Export Dunkel
Herkunft: Oberbayern Wertung: 2,00 * Vol.-% Alk.: 5,3 Website der Brauerei

Flötzinger Bräu Export Dunkel zeigt sich im Glas mit einem dunklen, klaren Rotbraun. Der beigefarbene Schaum verfügt über Poren mittlerer Größe, die gut am Glas haften. Im Geruch Karamellsüße, Röstmalz und Nuß. Intensiv und appetitlich. Der Antrunk ist vollmundig-malzig; die 12,6 Prozent Stammwürze geben dem Bier viel Kraft. Dabei süßer Karamellgeschmack, herzhaft malzaromatisch und röstig-getreidig. Wieder viel Nuß. Untergeordnet Schokolade. Das Export Dunkel ist in höchstem Maße süffig. Im Abgang leichte Malzbittere und leichte Hopfung. Fazit: Ein süffig-süßes Musterdunkles.

Flötzinger Bräu Export Dunkel ist der Gewinner der Bronzemedaille in der Kategorie Dunkel beim Wettbewerb "European Beer Star 2012". Der Hersteller, die Flötzinger Brauerei Franz Steegmüller KG, befindet sich in Rosenheim in Oberbayern und feiert im Jahr 2013 das 470-jährige Jubiläum der Gründung. Die Brauereigerechtigkeit wurde 1543 durch Herzog Wilhelm IV. von Bayern verliehen. Ebenjener Herzog erließ im Jahr 1516 auch das weltweit bekannte Reinheitsgebot.

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Flötzinger Bräu Export Dunkel


März 2013:   Theakston Old Peculier
Herkunft: North Yorkshire Wertung: 1,50 * Vol.-% Alk.: 5,6 Website der Brauerei

Theakston Old Peculier ist dunkelbraun wie Kastanie und gefiltert. Sein Schaum ist beige-gelblich, cremig und hält lange. Mit einem Geruch von Röst- und Karamellmalz, Schokolade und Beeren. Der Geschmack beginnt mit einem vollmundig-malzigen Antrunk. Dann fein süßlicher Karamell- und Röstmalzgeschmack, Brombeere und Schokolade. Alles herausragend filigran vorgetragen. Sehr geschmeidig. Im Abgang erscheinen grasig-fruchtiger Hopfen, subtile Zitrone. Das Bier wird nicht ernsthaft bitter. Fazit: Ein filigranes Old Ale. Man kann es sich wie eine englische Version des fränkischen Dunkelbieres vorstellen. Sehr gut gelungen.

Das Bier wird seit den 1890er Jahren unter diesem Namen produziert. Das Bier ist nach dem "Peculier von Masham" benannt. Ein Peculier (auch Peculiar) ist jemand, der eine Pfarrei außerhalb der Hoheitsgewalt einer Diözese unterhält.

Die Theakston Brewery wurde im Jahr 1827 von Robert Theakston und John Wood im The Black Bull Pub in Masham, North Yorkshire, England gegründet. Theakston gehörte von 1987 bis 2004 zum britischen Braukonzern Scottish & Newcastle, was unter anderem zu einer Verlagerung der Produktion in die Tyne Brewery nach Newcastle führte. 2004 wurde die Brauerei von vier Theakston-Brüdern zurückgekauft. Die Brauerei Theakston produziert heute wieder in Masham und gilt als zweitgrößte Familienbrauerei des Landes, nach Shepherd Neame.

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Theakston Old Peculier


Februar 2013:   Meinel-Bräu Weizenbock
Herkunft: Oberfranken Wertung: 2,00 * Vol.-% Alk.: 7,0 Website der Brauerei

Der Meinel-Bräu Weizenbock zeigt sich golden und moderat trüb. Sein Schaum ist hell und anfangs sehr temperamentvoll. Im Geruch feine Gewürze und Kräuter, Parfüm, leicht süßlicher Pfirsich und Mandarine. Der Antrunk ist vollmundig-malzig mit feinem Weizen. Dazu kommen süßes Karamell, gebackene Banane und Mandel. Geringer Hefegehalt. Im Nachtrunk fruchtiger Hopfen mit Kräutern. Fazit: Ein Weizenbock der feinen Töne.

Ziemlich cool: Ein zusammengetackerter Etikettkragen zeigt in schwarz-rot-weißer Retrogestaltung das Brauereimaskottchen und erklärt die Vorzüge dieses Bieres (liebevoll 'Sternla' genannt). Das Bier gewann die Goldmedaille beim European Beer Star 2010 und ist von Oktober bis Weihnachten erhältlich. Die Markteinführung fand im Jahr 2009 statt.

Verantwortlich für dieses Bier zeigt sich die Meinel-Bräu in Hof. Die Meinel-Bräu besteht seit dem Jahr 1731 und wurde zwischenzeitlich als Kommunbrauerei geführt. Nach Informationen von RateBeer.com wird der Weizenbock, wie auch das helle Hefe-Weizen von Meinel-Bräu, derzeit im Weißen Brauhaus, 92431 Neunburg vorm Wald (im Oberpfälzer Landkreis Schwandorf) bei Mehringer gebraut.

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Meinel-Bräu Weizenbock


Januar 2013:   Birrificio del Ducato Oatmeal Stout
Herkunft: Emilia-Romagna, Italien Wertung: 2,00 * Vol.-% Alk.: 4,5 Website der Brauerei

Birrificio del Ducato Oatmeal Stout ist ein handwerklich gebrautes Bier aus Norditalien. Verkostungsnotizen: Schwarz mit dunkelbraunem Schimmer. Der Schaum ist gebräunt und besitzt ein prächtiges, beständiges Volumen. Im Geruch kerniges Röstmalz, dunkle Schokolade, Kaffee mit Milch und Lakritz. Schlanker bis leicht malziger Antrunk. Ein leichtgewichtiges Stout, das jedoch Rückhalt durch seine Haferbasis erhält. Der Geschmack wird bestimmt durch feines Kakaopulver und röstige Kaffeebohnen. Zarte Staub- und Erdnoten. Im Nachtrunk abgerundet mit trockenem Hopfen. Fazit: Ein feinfühliges Stout. Es wirkt nirgendwo überladen.

Die Birrificio del Ducato gehört zum Kreis der bekannteren und vielfach ausgezeichneten Handwerksbrauereien in Italien. Der Sitz der Brauerei befindet sich in Roncole Verdi in der Gemeinde Busseto in der norditalienischen Provinz Parma. Roncole Verdi ist zugleich der Geburtsort des Komponisten Giuseppe Verdi (1813-1901). Der Braumeister Giovanni Campari besitzt einen Abschluß im Fach Lebensmitteltechnologie und zeigt sich aufgeschlossen gegenüber ausländischen Bierstilen, sei es ein deutsches Pilsener (VIÆMILIA) oder ein Ale aus der anglophonen Welt (A.F.O.). Großer Wert wird auf eine feine und dennoch prägnante Hopfung gelegt.

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Birrificio del Ducato Oatmeal Stout

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