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Monatsbiere 2008
Startseite > Bier des Monats > Monatsbiere 2008


Dezember 2008:   Mönchshof Weihnachtsbier
Herkunft: Oberfranken Wertung: 2,25 * Vol.-% Alk.: 5,6 Website der Brauerei

Das Weihnachtsbier der Kulmbacher Brauerei zeigt sich mit goldener Farbe und sehr malzigem Antrunk. Es besitzt einen ausgeprägten Festbiercharakter mit leichter Süße von Karamellmalz und es erscheint über weite Strecken angenehm malzaromatisch. Der Abgang setzt mit kräuterhaftem und vielschichtigen Hopfenaroma einen gelungenen Schlußpunkt. Insgesamt gesehen ein tolles Festbier - das zeigt, daß sich Süffigkeit und Vielschichtigkeit nicht ausschließen müssen. Wie viele andere Weihnachtsbiere ist dieses Erzeugnis offiziell nur von Oktober bis Dezember erhältlich. Die Mönchshof-Biere sind heute untrennbar mit der Kulmbacher Brauerei verknüpft, die die Mönchshof-Bräu im Jahr 1984 übernahm und nun deren Biermarken produziert.

Mönchshof Weihnachtsbier (Etikettausschnitt) <-- Teil des Flaschenetiketts
(Quelle: selbst photographiert)
Eintrag in der Verkostungsdatenbank:
Mönchshof Weihnachts Bier


November 2008:   Flying Dog Dogtoberfest Märzen
Herkunft: Maryland, USA Wertung: 2,50 * Vol.-% Alk.: 5,2 Website der Brauerei

Zum Aussehen: Unser Eindruck ist bronzefarben bis braun, die Brauerei gibt mahagonifarben an. Zum Geschmack: Leicht malziger Antrunk, Weinaroma, leicht herb-fruchtig, zart-süßliche Note (vor allem im Geruch), Hopfen nur hintergründig. Der IBU-Wert wird mit 30 angegeben (Maßeinheit für Bitterkeit). Das "Dogtoberfest Märzen" schmeckt wie eine Mischung aus belgischem Ale und einem Münchner Märzen. Die Flying Dog Brewery importiert alle Rohstoffe aus Deutschland für einen "authentischen Geschmack" (u. a. Hersbrucker Hopfen und Münchner Malze). Produziert wird in Denver, Colorado und Frederick, Maryland in den Vereinigten Staaten. Die Brauerei führt für jede Jahreszeit ein eigenes Saisonbier - dieses hier ist wie erwartet für den Herbst gedacht. Brauereigründer und -besitzer George Stranahan hat ein Faible für exzentrische Kunst, was sich auf jedem Etikett der Flying Dog Brewery überdeutlich erkennen läßt. Alle Etiketten wurden vom britischen Künstler Ralph Steadman gestaltet. Beide - Steadman und Stranahan - standen dem (bereits verstorbenen) US-amerikanischen Journalist und Autor Hunter Stockton Thompson nahe. Thompson schrieb u. a. das Buch "Fear and Loathing in Las Vegas" (1971), das 1998 mit Johnny Depp verfilmt wurde. In diesem Sinne "wahnsinnig" ist auch jedes einzelne Etikett der Brauerei gestaltet. Ganz unten auf dem "Dogtoberfest Märzen"-Etikett steht abschließend noch ein Zitat von Hunter S. Thompson: "Good people drink good beer."

Flying Dog Dogtpberfest Märzen (Etikettausschnitt) <-- Teil des Flaschenetiketts
(Quelle: selbst photographiert)
Eintrag in der Verkostungsdatenbank:
Flying Dog Dogtoberfest Märzen


Oktober 2008:   Kathi-Bräu Heckenhof dunkles Lagerbier
Herkunft: Oberfranken Wertung: 1,75 * Vol.-% Alk.: 4,8 Website der Brauerei

Die 1-Literflasche vom "dunklen Kathi" haben wir im Juli 2008 am Originalschauplatz bei der Kathi-Bräu in Aufseß-Heckenhof in der Fränkischen Schweiz gekauft - einem beliebten Motorradfahrertreff - an Wochenenden sollen dort schon mehrere hundert Motorräder gesichtet worden sein. Das Ambiente der Brauerei nebst Gastwirtschaft ist positiv ausgedrückt "urig-rustikal": Es soll sich wohl um das ehemalige Schloß Heckenhof handeln, dessen Bauten seit 1498 existieren. Seit wann dort Bier gebraut wird, ist nicht genau bekannt. Der Name der Brauerei geht auf die frühere Brauereileiterin Kathi Meyer zurück. Das Bier selbst wurde uns dort von der Bedienung etwas herumeierend als "Dunkles" bzw. "Schwarzbier" vorgestellt. Dementsprechend zwiespältig gibt sich das Bier dann auch. Am Anfang zeigt es sich zart malzsüßlich, was an oberbayerische Dunkle erinnert. Wird im zweiten Teil von deutlichem Röstmalzaroma eingeholt (Schwarzbierfacette) - manchmal gefolgt von leicht herbem Abgang. Wirkt in unserer Flaschenabfüllung eher schlank - jedoch nicht zu dünn. Trotz der zwei Gesichter ausgewogen und empfehlenswert. Ein elegantes Dunkles mit Schwarzbier-Anleihen. Schwarzbraune Farbe.

Kathi-Bräu (Flaschenaufdruck) <-- Teil des Flaschenaufdrucks
(Quelle: selbst photographiert)
Eintrag in der Verkostungsdatenbank:
Kathi-Bräu Heckenhof dunkles Lagerbier


September 2008:   Birra Moretti
Herkunft: Italien Wertung: 2,25 * Vol.-% Alk.: 4,6 Website der Brauerei

Birra Moretti ist unser erstes Bier des Monats aus Italien. Die deutsche Version der Zutatenliste liest sich so: "Wasser, Gerstenmalz, Welschkorn, Hopfen". Nach dem Einschenken zeigt sich seine gelbe Farbe und man schmeckt den leicht malzigen Antrunk, der von einer zarten Malzsüße begleitet wird. Birra Moretti ist ausgewogen, bietet ein weiches Malzaroma und ist sehr vorsichtig, aber noch spürbar gehopft. Insgesamt ein überzeugendes Lager - und das nicht nur im Rimini-Urlaub. Die Website verrät: Birra Moretti konnte bereits eine Goldmedaille beim World Beer Cup in der Kategorie "European-Style Pilsener" abgreifen. Auch die Geschichte des Herrn auf dem Vorderetikett wird geklärt: Im Jahr 1942 sah der Kommandeur Leo Menazzi Moretti im Restaurant "Boschetti" in Tricesimo bei Udine einen älteren Herr an einem Tisch sitzen. Laut Moretti verkörperte der Herr genau den Charakter des "Birra Moretti" und machte ein Photo von ihm. Und so genießt der Herr mit dem Hut noch heute sein Bier auf dem Vorderetikett eines jeden "Birra Moretti". Die Marke gehört seit 1996 zu Heineken. Die Brauerei am Stammsitz Udine wurde danach verkauft. Heute wird das Bier in Massafra (TA), Assemini (CA) und Messina (ME) gebraut.

Birra Moretti (Etikettausschnitt) <-- Teil des Flaschenetiketts
(Quelle: selbst photographiert)
Eintrag in der Verkostungsdatenbank:
Birra Moretti


August 2008:   Aufsesser Dunkel
Herkunft: Oberfranken Wertung: 2,00 * Vol.-% Alk.: 4,7 Website der Brauerei

Aufsesser Dunkel besitzt eine hellbraune Farbe, einen vollmundigen Antrunk und schmeckt nach Geräuchertem – Schinken, Fisch und anderen Leckereien. Es ist sehr herzhaft, aromatisch-würzig, angenehm röstmalzig und paßt daher gut zu deftigem Essen. Zarter Hopfen im Abgang. Alles in großer Harmonie. Das dunkle Aufsesser ist das Prunkstück des Aufsesser-Sortiments und gehört zu den besten dunklen, fränkischen Lagerbieren. Die Brauerei Rothenbach braut seit dem 19. Jhd. die Aufsesser Biere in der 1300-Seelen-Gemeinde Aufseß in der Fränkischen Schweiz. Aufseß besitzt noch drei weitere Brauereien, was dem Ort einen Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde für die höchste Brauereidichte der Welt eingebracht hat.

Aufsesser Dunkel (Etikettausschnitt) <-- Teil des Flaschenetiketts
(Quelle: selbst photographiert)
Eintrag in der Verkostungsdatenbank:
Aufsesser Dunkel


Juli 2008:   Freibergisch Jubiläums-Festbier
Herkunft: Mittelsachsen Wertung: 2,00 * Vol.-% Alk.: 5,8 Website der Brauerei

Das Festbier aus dem sächsischen Freiberg ist dunkelgolden und klar. Ein gut malziger Antrunk wird gefolgt von einer ganz leichten Malzsüße. Es ist ein stärkeres Festbier mit etwas malzbitterem, moderat hopfenherben Abgang. Das Bier wirkt rund, ausgewogen und fein abgestimmt. Erstmals eingebraut wurde es zum 150-jährigen Brauereijubiläum (1850-2000). 2006 übernahm die marktführende Radeberger Gruppe das Freiberger Brauhaus von der Actris AG des SAP-Gründers Dietmar Hopp. Im gleichen Jahr produzierten die Freiberger erstmals mehr als 1 Million Hektoliter Bier.

Freibergisch Jubiläums-Festbier (Etikettausschnitt) <-- Teil des Flaschenetiketts
(Quelle: selbst photographiert)
Eintrag in der Verkostungsdatenbank:
Freibergisch Jubiläums-Festbier


Juni 2008:   Gutmann Dunkles Hefeweizen
Herkunft: Oberbayern Wertung: 1,75 * Vol.-% Alk.: 5,2 Website der Brauerei

Gutmann Dunkles Hefeweizen kann als Musterbeispiel für ein gelungenes, dunkles Weißbier herhalten. Dunkelbraune, trübe Erscheinung, kräftig malziger Antrunk. Übergang zum betont malzaromatischen Mittelteil. Neben dem vermuteten Röstmalzaroma wirkt es erfrischend herzhaft, leicht schokoladig und zeigt das Aroma von reifen Bananen. Insgesamt ist Gutmann Dunkles Hefeweizen ein gelungenes aromatisches Weißbier, daß auch in gut gereiftem Zustand noch voll überzeugt. Die Brauerei Gutmann ist seit 1855 im Familienbesitz und befindet sich im oberbayerischen Titting (Landkreis Eichstätt). Die Brauerei hat sich voll und ganz auf das Brauen von Weißbieren verschrieben. Neben den üblichen Verdächtigen wie Weißbier Hell, Dunkel und Leicht wird außerdem ein Weizenbock mit 7,2 Vol.-% angeboten.

Gutmann Dunkles Hefeweizen (Etikettausschnitt) <-- Teil des Flaschenetiketts
(Quelle: selbst photographiert)
Eintrag in der Verkostungsdatenbank:
Gutmann Dunkles Hefeweizen


Mai 2008:   Pilsner Urquell
Herkunft: Westböhmen Wertung: 1,75 * Vol.-% Alk.: 4,4 Website der Brauerei

Pilsner Urquell hat eine mittelgoldene, sehr "gesund" aussehende Farbe - deutlich dunkler als die deutschen Biere Pilsener Brauart. Geschmack: leicht malziger Antrunk, zarte Malzsüße, moderat hopfenherber Abgang, etwas feinfühliger als viele andere böhmische Pilsener (die sich nicht so nennen dürfen, sofern sie nicht aus Pilsen kommen) und fein abgestimmt. Vielleicht kein unerreichbares Überbier - aber auf alle Fälle ein gutes bis sehr gutes Pilsener. Das glaubhafteste Pilsener ist es aufgrund seines Brauortes sowieso. Dieses Bier wird seit 1842 in Pilsen gebraut - zu Beginn mit dem "eingekauften" bayerischen Braumeister Josef Groll aus dem bayerischen Vilshofen. Seit 1999 gehört die Brauerei zu SAB beziehungsweise ab 2004 zu SABMiller.

Pilsner Urquell (Etikettausschnitt) <-- Teil des Flaschenetiketts
(Quelle: selbst photographiert)
Eintrag in der Verkostungsdatenbank:
Pilsner Urquell


April 2008:   Einbecker Brauherren Premium Pils
Herkunft: Südniedersachsen Wertung: 1,50 * Vol.-% Alk.: 4,9 Website der Brauerei

Einbecker Brauherren Premium Pils ist in der Farbe hell und verbreitet schon kurz nach dem Öffnen der Flasche einen intensiven Hopfengeruch. Dem schlanken Antrunk folgt ein komplexes Hopfenaroma. Es ist vielschichtig und besitzt einen betont hopfenherben Abgang ohne übertrieben zu wirken. Einbecker Brauherren Premium Pils ist ein Pils nach unverkennbar norddeutscher Art - vollkommen hopfenbestimmt. Zur Brauerei: Die Einbecker Brauhaus AG zählt zu den größten Brauereigruppen in Niedersachsen mit 829.000 hl Absatz im Jahr 2006. Zum Unternehmen gehören auch die Martini Brauerei in Kassel und die Göttinger Brauhaus AG. Besonders bekannt sind die Einbecker für ihre Bockbier-Originale, die als Ur-Versionen aller Bockbiere gelten. So leitet sich auch der Name "Bock" vom Namen der Stadt Einbeck ab: Das "Ainpöcksche Bier" wollte ab dem Mittelalter jeder haben und nachmachen.

Einbecker Brauherren Premium Pils (Etikettausschnitt) <-- Teil des Flaschenetiketts
(Quelle: selbst photographiert)
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Einbecker Brauherren Premium Pils


März 2008:   Mühlen Kölsch
Herkunft: Rheinland Wertung: 2,25 * Vol.-% Alk.: 4,8 Website der Brauerei

Mühlen Kölsch ist hell-gelb wie wir es von beinahe allen Kölschsorten her kennen. Einem guten malzbetonten Beginn folgt ein kerniges Malzaroma. Der Hopfen tritt wie bei vielen anderen Kölschbieren nicht großartig in Erscheinung, jedoch gibt es ebenso kaum Malzbittere im Abgang. So bleibt am Ende nur eine erahnbare Hopfenherbe. Insgesamt gesehen zählt Mühlen Kölsch dank seines gelungenen Malzaromas zu den interessanteren Kölschsorten. Im Gegensatz zu den Platzhirschen Früh, Reissdorf und Gaffel kommt Mühlen Kölsch aus einer der kleinen Kölschbrauereien mit etwa 40.000 hl Ausstoß im Jahr.

Mühlen Kölsch (Etikettausschnitt) <-- Teil des Flaschenetiketts
(Quelle: selbst photographiert)
Eintrag in der Verkostungsdatenbank:
Mühlen Kölsch


Februar 2008:   Engel Bock Dunkel
Herkunft: Württemberg Wertung: 1,75 * Vol.-% Alk.: 7,2 Website der Brauerei
Der dunkle Bock schäumt überraschend stark auf und zeigt alsbald einen kompakten Schaum. Die Farbe ist dunkelbraun-mahagonifarben. Einem leicht malzigen Antrunk folgt etwas Süße und leicht röstiges Malz. Da der Abgang kaum alkoholisch ausfällt, erinnert Engel Bock Dunkel zeitweise an ein stark eingebrautes Festbier oder Winterbier. Der verantwortliche Hersteller ist die Familienbrauerei Fach (Engel-Bräu) im württembergischen Crailsheim. Typisch süddeutsch ist die Vielfalt des Sortiments der Brauerei: Unsere aktuelle Zählung ergab 23 Biere aus dem Hause Engel-Bräu (inklusive einem Radler).
Engel Bock Dunkel (Etikettausschnitt) <-- Teil des Flaschenetiketts
(Quelle: selbst photographiert)
Eintrag in der Verkostungsdatenbank:
Engel Bock Dunkel


Januar 2008:   Wieninger Helles
Herkunft: Oberbayern Wertung: 1,75 * Vol.-% Alk.: 5,0 Website der Brauerei
"Wieninger Helles" stammt aus der Privatbrauerei M.C. Wieninger, die sich in der oberbayerischen Marktgemeinde Teisendorf (Berchtesgadener Land) befindet. Der Etikettgestaltung und dem Alkoholgehalt nach scheint es der legitime Nachfolger bzw. Alias von "Wieninger Bayrisch Hell" zu sein. Zum Geschmack: Die guten Leistungen, die dieses Bier bei unserer allerersten Bierverkostung am 9. Juni 2001 zeigte (damals noch als "Wieninger Bayrisch Hell"), konnten wir auch im Nachtest 2007 wiederfinden. Es erscheint sehr hell im Glas, besitzt einen malzigen Antrunk, eine leichte Fruchtigkeit und ist sehr ausgewogen sowie kräuterhaft. Eine angenehme sanfte Würze runden das überdurchschnittliche Helle ab. Der Abgang ist wie von der Brauerei angegeben sehr mild. Wer einen etwas bitteren Abgang bevorzugt, sollte laut Brauereiwebsite das Schwesterprodukt "Wieninger Helles Lagerbier Premium" aus der Bügelflasche probieren.
Wieninger Helles (Etikettausschnitt) <-- Teil des Flaschenetiketts
(Quelle: selbst photographiert)
Eintrag in der Verkostungsdatenbank:
Wieninger Helles

Hinweis zu den Wertungsnoten unserer Monatsbiere
* Die hier genannten Wertungen entsprechen der Verkostungsnote, die für ein Bier zum Zeitpunkt seiner Wahl zum "Bier des Monats" aktuell war. Spätere Wiederholungsverkostungen der Biere haben also keinen Einfluß auf die oben aufgeführten Wertungen.

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