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Monatsbiere 2007
Startseite > Bier des Monats > Monatsbiere 2007


Dezember 2007:   Torgauer Weihnachts Bier
Herkunft: Nordwestsachsen Wertung: 2,25 * Vol.-% Alk.: 5,7 Website der Brauerei
Torgauer Weihnachts Bier ist dunkelgolden in der Farbe und besitzt einen sehr vollmundigen Antrunk. Dabei zeigt sich eine schöne Malzsüße und ein gefälliges Getreidearoma. Der Abgang ist nur schwach herb. Die aktuellen Abfüllungen des Festbieres haben 5,7 Vol.-% Alkohol, gegenüber 5,5 % bei unserer ersten Verkostung im Oktober 2002. Gebraut wird das Bier bei der vor einigen Jahren gegründeten "Neue Torgauer Brauhaus GmbH". Die "alte" Brauhaus Torgau AG war zuvor in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Bereits 1996 hatte sich die Stuttgarter Dinkelacker-Schwaben Bräu vom Brauhaus Torgau verabschiedet. Sprachliches Detail am Rande: Auf der Brauereiwebsite wird der Biername zusammen geschrieben, also "Torgauer Weihnachtsbier".
Torgauer Weihnachts Bier (Etikettausschnitt) <-- Teil des Flaschenetiketts
(Quelle: selbst photographiert)
Eintrag in der Verkostungsdatenbank:
Torgauer Weihnachts Bier


November 2007:   Flensburger Kellerbier
Herkunft: Schleswig Wertung: 1,75 * Vol.-% Alk.: 4,8 Website der Brauerei
Der neue Sprößling aus der Flensburger Brauerei zeigt sich bernsteinfarben und mit leichter Trübe. Das äußerst harmonisch abgestimmte Bier beginnt mit einem angenehm leichten, aber dennoch malzbestimmten Antrunk. Die Aromen erinnern an "Bölkstoff" aus gleichem Hause: komplexe und schwer zu beschreibende Aromen wie Mandel und Erdnuß treten auf und überraschen positiv. Dem ersten "Bio-Flens" wurden Bioland- und Biosiegel auf das Etikett gedruckt. Die Flensburger Brauerei bezieht ihr Brauwasser nach eigenen Angaben aus unterirdischen Gletscherströmen Nord-Skandinaviens, die in der hauseigenen Quelle in Flensburg empor gelangen.
Flensburger Kellerbier (Etikettausschnitt) <-- Teil des Flaschenetiketts
(Quelle: selbst photographiert)
Eintrag in der Verkostungsdatenbank:
Flensburger Kellerbier


Oktober 2007:   Landskron Weizen
Herkunft: Niederschlesien Wertung: 2,25 * Vol.-% Alk.: 5,2 Website der Brauerei
Landskron Weizen wird in Görlitz, der östlichsten Stadt Deutschlands, gebraut. Obwohl nicht aus einer traditionellen Weißbiergegend stammend, ist es ein rundum gelungenes Weizen. Sortentypisch erscheint es trüb im Glas. Landskron Weizen tritt sehr süffig auf - aber nicht zu vollmundig. Zudem ist es spritzig, erfrischend und leicht malzaromatisch. Das leichtverdauliche Weißbier wird auf dem Etikett "mit einzigartiger offener Gärung" beworben. Nachdem die Landskron Brauerei einige Jahre zu Holsten/Carlsberg gehört hatte, wurde das Unternehmen 2006 von der "Dr. Lohbeck Stiftung" in Schwelm (Westfalen) aufgekauft.
Landskron Weizen (Etikettausschnitt) <-- Teil des Flaschenetiketts
(Quelle: selbst photographiert)
Eintrag in der Verkostungsdatenbank:
Landskron Weizen


September 2007:   Kuchlbauer Dunkle Weisse "Alte Liebe"
Herkunft: Niederbayern Wertung: 2,00 * Vol.-% Alk.: 5,2 Website der Brauerei
Die "Alte Liebe" ist die dunkle Weisse aus dem Hause Kuchlbauer. Dementsprechend dunkelbraun erscheint das Bier im Glas. Zudem ist es sehr trüb mit teils grobporigem Schaum. Der Antrunk ist vollmundig, gefolgt von einem Bananenaroma, das ungewohnt ausgeprägt ist für ein dunkles Weißbier. Ebenso bemerkt haben wir etwas Erdnußaroma in einem insgesamt überzeugenden Weißbier. Die Brauerei zum Kuchlbauer hat ihren Sitz im niederbayerischen Abensberg und konzentriert sich fast ausschließlich auf die Herstellung von Weißbier. Laut Eigenaussage kommt der Name "Kuchlbauer" aus Regensburg und bezeichnete im Mittelalter einen Bauernhof, der die Küche des Hofstifts und des Bischofs versorgte. Im Jahre 1751 wagte ein Kuchlbauer den Sprung nach Abensberg und kaufte dort das Stammhaus am Stadtplatz.
Kuchlbauer Dunkle Weisse "Alte Liebe" (Etikettausschnitt) <-- Teil des Flaschenetiketts
(Quelle: selbst photographiert)
Eintrag in der Verkostungsdatenbank:
Kuchlbauer Dunkle Weisse "Alte Liebe"


August 2007:   Schneider Weisse Original
Herkunft: Niederbayern Wertung: 1,83 * Vol.-% Alk.: 5,4 Website der Brauerei
Schneider Weisse Original zeigt sich dunkel-bernsteingolden mit cremigem Schaum. Sein Geruch erinnert etwas an Nelkengewürz - der Geschmack ist kräftig mit angenehm weichem Malzaroma. Es besitzt schöne Aromen - mehr Banane als Nuß, ist betont fruchtig und sehr gut abgestimmt. Die Bittere im Abgang bleibt sehr fein und zurückhaltend. Schneider Weisse Original wird laut Etikett in Bayerns ältester Weissbierbrauerei gebraut. Der Hintergrund dazu ist Folgender: Im Jahr 1872 erhielt Georg Schneider I. als erster Bürgerlicher von Ludwig II. das Recht Weißbier zu brauen. Ab diesem Zeitpunkt wurde die Schneider Weisse in München gebraut. Nachdem das Brauhaus in München im Zweiten Weltkrieg zerstört worden war, kam es zur Verlegung der Produktion nach Kelheim in Niederbayern, wo Schneider Weisse noch heute gebraut wird.
Schneider Weisse Original (Etikettausschnitt) <-- Teil des Flaschenetiketts
(Quelle: selbst photographiert)
Eintrag in der Verkostungsdatenbank:
Schneider Weisse Original


Juli 2007:   Lappmann's Dunkel
Herkunft: Westfalen Wertung: 2,00 * Vol.-% Alk.: 4,7 Website der Brauerei
Lappmann's Dunkel besitzt eine rotbraune bis schwarze Farbe und ein bemerkenswert weiches Malzaroma. Es ist sehr ausgewogen mit einem zart-malzigen Antrunk und zurückhaltendem Röstmalzaroma. Das Bier erscheint vielleicht zu zierlich für den einen oder anderen Biertrinker - qualitativ ist es aber hochwertig. Lappmann's Dunkel wird von der Hohenfelder Privat-Brauerei als Schwarzbier vermarktet. Es erinnert jedoch mehr an ein gutes, bayerisches Dunkles. Tatsächlich beginnt die Geschichte der Hohenfelder Brauerei auch mit der Arbeit eines bayerischen Braumeisters, der eingestellt wurde, um im Westfälischen Biere nach bayerischer Tradition zu brauen. Laut Brauereiangaben stammt die Rezeptur des Lappmann's Dunkel aus eben jener Zeit (Jahr 1851). Zum 150-jährigen Brauerei-Jubiläum wurde der Rezeptur wieder Leben eingehaucht und das Bier mit dem Namen des Brauereigründers K.-H. Lappmann versehen.
Lappmann's Dunkel (Etikettausschnitt) <-- Teil des Flaschenetiketts
(Quelle: selbst photographiert)
Eintrag in der Verkostungsdatenbank:
Lappmann's Dunkel


Juni 2007:   Spezial Rauchbier Lagerbier
Herkunft: Oberfranken Wertung: 2,00 * Vol.-% Alk.: 4,6 Website der Brauerei
Spezial Rauchbier Lagerbier aus der Brauerei Spezial Bamberg ist ein Vertreter aus der Familie der Rauchbiere, deren Tradition besonders in Bamberg gepflegt wird. Zunächst ein wenig Sortenkunde: Die Bezeichnung Rauchbier weist auf die Technik hin, mit der das Malz für diese Biere getrocknet wird. Es geschieht mittels eines Buchenholzfeuers unter der Darre, das dem Malz und später dem Bier einen sehr typischen Räucher-Geschmack verleiht. Spezial Rauchbier Lagerbier gelangt dadurch auch zu seiner hellbraunen Bernsteinfarbe — beinahe wie bei einem Whiskey. Der Antrunk ist leicht malzig gestaltet (und wirklich nur leicht malzig). Daneben entfaltet sich ein angenehmes Rauchmalzaroma, genauer ausgedrückt ein leichtes Fisch- und Schinkenräucheraroma. Jedoch bleibt das Rauchmalzaroma hier eher hintergründig. Spezial Rauchbier Lagerbier ist längst nicht so brutal aromatisch wie Aecht Schlenkerla Rauchbier Märzen, das ebenfalls in Bamberg gebraut wird. Es ist damit als besonders angenehmes Rauchbier auch Einsteigern zu empfehlen.
Spezial Rauchbier Lagerbier (Etikettausschnitt) <-- Teil des Flaschenetiketts
(Quelle: selbst photographiert)
Eintrag in der Verkostungsdatenbank:
Spezial Rauchbier Lagerbier


Mai 2007:   Jopen Extra Stout
Herkunft: Nordholland/Belgien Wertung: 1,50 * Vol.-% Alk.: 5,5 Website der Brauerei
Jopen Extra Stout zeigt – wie bei Stouts üblich – eine tiefschwarze Farbe. Weitere Merkmale sind ein leicht malziger Antrunk, ausgeprägtes Kaffeearoma, Röstmalzigkeit und eine sehr angenehme Bittere im Abgang. Dieses Bier ist durchaus auch schokoladig wie auf dem Rücketikett angegeben (vergelijkbar [...] met de bitterheid van espresso-koffie en pure chocolade). Laut Brauereiangaben ist dies eines der letzten holländischen "Extra Stouts", die traditionsgemäß weniger süßlich und stärker eingebraut sind, als die irischen Stouts. Nach Angaben im European Beer Guide besitzt die Brauerei Jopen zwar eine Hausbrauanlage in Haarlem (Nordholland), läßt ihre Biere derzeit aber bei Van Steenberge in Belgien brauen.
Jopen Extra Stout (Etikettausschnitt) <-- Teil des Flaschenetiketts
(Quelle: selbst photographiert)
Eintrag in der Verkostungsdatenbank:
Jopen Extra Stout


April 2007:   Tucher Helles Hefe Weizen
Herkunft: Mittelfranken Wertung: 2,00 * Vol.-% Alk.: 5,3 Website der Brauerei
Tucher Helles Hefe Weizen besitzt eine hellorange, durchweg trübe Erscheinung. Es ist längst nicht mehr so blaß und halbgefiltert wie bei unseren Verkostungen vor einigen Jahren. Der Antrunk ist sehr weich und cremig, später zeigt es Bananencharakter, aber kaum Nußaromen. Der Abgang ist wie bei vielen Weißbieren harmlos, jedoch keineswegs unangenehm. Tucher Helles Hefe Weizen ist ein geschmeidiges und sehr gut ausgewogenes Weizen. Den "Bier des Monats"-Titel hat es sich nichtzuletzt wegen seiner spürbaren Qualitätssteigerung gegenüber der Erstverkostung am 27. Juni 2001 verdient. Tucher produziert an den Standorten Nürnberg und Fürth und gehört seit 2003 zu Brau und Brunnen, die im Jahr 2004 ihrerseits von der Oetker-Gruppe übernommen wurde. Traditionelles Erkennungszeichen der Brauerei ist der Mohrenkopf, der nach eigenen Angaben aus dem Wappen der Familie Tucher entlehnt wurde. Damit sollten ursprünglich die guten Handelsbeziehungen zum "Mohrenland" unterstrichen werden.
Tucher Helles Hefe Weizen (Etikettausschnitt) <-- Teil des Flaschenetiketts
(Quelle: selbst photographiert)
Eintrag in der Verkostungsdatenbank:
Tucher Helles Hefe Weizen


März 2007:   Braugold 1888
Herkunft: Thüringen Wertung: 2,25 * Vol.-% Alk.: 5,1 Website der Brauerei
Braugold 1888 ist hellgolden und beginnt leicht malzig. In der Sorteneinstufung scheint es eher ein Lager denn ein klassisches Export zu sein. Es ist mild - aber nicht zu kraftlos, besitzt ein zartes Malzaroma und wurde nur schwach gehopft - ist jedoch nicht so unangenehm hopfenbefreit wie manche aktuelle Goldbiere. Nach unserer Einschätzung stellt Braugold 1888 ein Lager dar, so wie es sein sollte - mit einem sanften, aber auch frischen und klaren Ausdruck. Hergestellt wird es von der "Braugold Brauerei Riebeck GmbH & Co. KG" in Erfurt. Die Brauerei betitelt sich selbst als "Thüringer Spezialbierbrauerei" und erinnert im Namen an ihre Vergangenheit als Teil des ehemaligen Riebeck-Brauereiimperiums. "1888" steht übrigens für das Jahr, an dem von der Brauereifamilie Büchner erstmals Bier am heutigen Brauerei-Standort gebraut wurde.
Braugold 1888 (Etikettausschnitt) <-- Teil des Flaschenetiketts
(Quelle: selbst photographiert)
Eintrag in der Verkostungsdatenbank:
Braugold 1888


Februar 2007:   Guinness Draught
Herkunft: Irland Wertung: 2,00 * Vol.-% Alk.: 4,2 Website der Brauerei
Das beste Stout aus dem Hause Guinness begeistert mit cremigem Schaum und weichem, mitunter sehr röstmalzigen Geschmack. Der Abgang ist angenehm bitter und zeigt eine Hopfennote. Bei der Dosenabfüllung ist der Abgang mitunter schon zu bitter. Besonderheit der Dosen sind sogenannte "floating widgets" - hohle Plastikkugeln aus denen beim Öffnen der Dose eine Stickstoff-Bier-Mischung entweicht. Hergestellt werden die Guinness-Biere in der Großbrauerei Guinness, die von Arthur Guinness im Jahr 1756 in Dublin gegründet wurde. Schon seit vielen Jahren zählt die Guinness-Brauerei zu den größten Brauereien der Welt (2005: Platz 23). In Deutschland tut sich "Guinness Draught" im Handel schwer, gegen seine Brüder "Guinness Foreign Stout" und "Guinness Extra Stout" anzukommen. Diese sind weniger malzig und erinnern etwas mehr an herkömmliches Schwarzbier.
Guinness Draught (Teil des Dosenaufdrucks) <-- Teil des Dosenaufdrucks
(Quelle: selbst photographiert)
Eintrag in der Verkostungsdatenbank:
Guinness Draught


Januar 2007:   Detmolder Pilsener
Herkunft: Lippe, NRW Wertung: 1,75 * Vol.-% Alk.: 4,8 Website der Brauerei
Detmolder Pilsener zeigt eine hellgoldene Farbe und beginnt mit leicht malzigem Antrunk. Es ist im weiteren Verlauf süßlich-fruchtig und am Ende gesellt sich eine vorsichtige Hopfennote dazu. Insgesamt läßt sich keine hohe Typtreue feststellen - die Brauer setzen offenbar auf den Überraschungseffekt, was auf angenehme Art gelingt. Laut Etikett wird beim Brauen Wasser aus dem nahegelegenen Teutoburger Wald verwendet. Ungewöhnlicher ist da schon die Führungsebene der Privatbrauerei Strate. Das Unternehmen in Detmold wird von drei Frauen geleitet: von einer Mutter und ihren Töchtern. Möglicherweise erklärt dies auch den süßlichen und wenig herben Charakter des Detmolder Pilseners. Der Erfolg scheint auf der Seite der Frauenbrauerei zu sein. Sie entwickelte sich nach eigenen Angaben in den letzten Jahren zum zweitgrößten Bügelverschlußflaschenabfüller in Deutschland.
Detmolder Pilsener (Etikettausschnitt) <-- Teil des Flaschenetiketts
(Quelle: selbst photographiert)
Eintrag in der Verkostungsdatenbank:
Detmolder Pilsener

Hinweis zu den Wertungsnoten unserer Monatsbiere
* Die hier genannten Wertungen entsprechen der Verkostungsnote, die für ein Bier zum Zeitpunkt seiner Wahl zum "Bier des Monats" aktuell war. Spätere Wiederholungsverkostungen der Biere haben also keinen Einfluß auf die oben aufgeführten Wertungen.

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