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Monatsbiere 2006
Startseite > Bier des Monats > Monatsbiere 2006


Dezember 2006:   Winkler Bräu Kupfer Spezialbier
Herkunft: Oberpfalz, Bayern Wertung: 1,50 * Vol.-% Alk.: 5,3 Website der Brauerei
Unser Dezember-Bier ist kupferfarben (nomen est omen) und weist einen sehr weichen und malzigen Antrunk auf. Neben einer angenehmen Süße macht sich leichtes Rosinen- und Räucheraroma bemerkbar. Das "Kupfer Spezialbier" von Winkler Bräu ist äußerst harmonisch und süffig. Der Abgang ist minimal bitter, trägt aber nicht mehr viel zum Gesamteindruck bei. Laut Eigenwerbung wird es mit "süßem Wiener Malz" hergestellt. An den Brauvorgang schließen sich 10 bis 12 Wochen Reifezeit an. Das "Kupfer Spezialbier" gilt als echter Geheimtip unter Bierliebhabern und wird mittlerweile auch außerhalb der Oberpfalz angeboten.
Winkler Bräu Kupfer Spezialbier (Etikettausschnitt) <-- Teil des Flaschenetiketts
(Quelle: selbst photographiert)
Eintrag in der Verkostungsdatenbank:
Winkler Bräu Kupfer Spezialbier


November 2006:   Alpirsbacher Klosterbräu Pils
Herkunft: Schwarzwald Wertung: 2,00 * Vol.-% Alk.: 4,9 Website der Brauerei
Alpirsbacher Klosterbräu Pils zeigt ein typisches Pilsgelb und beginnt mit relativ schlankem Antrunk. "Relativ" bezieht sich auf die süddeutschen Pils-Verhältnisse. Höhepunkte sind das ausgeprägte, breite Kräuteraroma und der sehr gut und kräftig gehopfte Abgang. Hergestellt wird dieses Pils im kleinen Schwarzwald-Städtchen Alpirsbach. Hier befindet sich seit Ende der 1870er Jahre die Familienbrauerei der Glauners. Besonderheit der Braustätte ist eine Bierpipeline, die Brauerei und Abfüllanlage miteinander verbindet.
Alpirsbacher Klosterbräu Pils (Etikettausschnitt) <-- Teil des Flaschenetiketts
(Quelle: selbst photographiert)
Eintrag in der Verkostungsdatenbank:
Alpirsbacher Klosterbräu Pils


Oktober 2006:   Budweiser Budvar Dark Lager
Herkunft: Südböhmen Wertung: 1,75 * Vol.-% Alk.: 4,7 Website der Brauerei
Budweiser Budvar Dark Lager ist seit dem Jahr 2004 auf dem Markt und konnte uns wie sein bekannterer Bruder Budweiser Budvar Lager (hell) schnell von seiner Qualität überzeugen. Der Neuzugang bei Budweiser besitzt eine dunkelrotbraune Farbe und beginnt mit einem malzig-süßlichen Antrunk. Der Hauptteil wird von Röst- und Karamellaroma bestimmt. Im Kontrast dazu gestaltet sich der Abgang überraschend hopfenherb. Insgesamt ist das Dark Lager sehr originell und fein abgestimmt. Das Staatsunternehmen Budweiser Budvar feierte im September 2006 sein 111-jähriges Bestehen und liefert sich schon seit Jahren muntere Gefechte um die Schutzmarke "Budweiser" mit dem US-amerikanischen Konkurrenten Anheuser-Busch.
Budweiser Budvar Dark Lager (Etikettausschnitt) <-- Teil des Flaschenetiketts
(Quelle: selbst photographiert)
Eintrag in der Verkostungsdatenbank:
Budweiser Budvar Dark Lager


September 2006:   DAB Strong Pilsener
Herkunft: Westfalen Wertung: 2,25 * Vol.-% Alk.: 4,9 Website der Brauerei
"DAB Strong Pilsener" zeigt eine hellgelbe Farbe und feinporigen Schaum. Der Antrunk ist immerhin noch leicht malzig - also nicht zu schlank. Der Gesamteindruck wird jedoch von intensivem, komplexen Hopfenaroma dominiert. Noch einige Zeit auf der Zunge bleibt die Bittere des Bieres. Laut Etikett braut die Dortmunder Actien-Brauerei (Radeberger-Gruppe) dieses Bier mit dem australischen Aromahopfen "Pride of Ringwood". "Strong Pilsener" ist etwas hopfiger als sein Bruder DAB Pilsener, das bereits reichlich gehopft ist und bei uns zum Bier des Monats Februar 2005 gekürt wurde.
DAB Strong Pilsener (Etikettausschnitt) <-- Teil des Flaschenetiketts
(Quelle: selbst photographiert)
Eintrag in der Verkostungsdatenbank:
DAB Strong Pilsener


August 2006:   Watzdorfer Schwarzbier
Herkunft: Thüringen Wertung: 2,00 * Vol.-% Alk.: 4,8 Website der Brauerei
Watzdorfer Schwarzbier kommt in einer kleinen, bauchigen Flasche mit Aufreißverschluß daher. Die Farbe ist schwarz-dunkelbraun, der Geschmack dazu passend sehr röstig und mit leichter Karamellnote versehen. Der Antrunk fällt ordentlich malzig aus - der Abgang ist zurückhaltender mit einer zarten Bittere. Laut Etikett wird bei der Herstellung Thüringer Hochlandgerste aus kontrolliert-integriertem Ackerbau verwendet. Die Brauerei in Watzdorf (bei Bad Blankenburg) rühmt sich zudem eine der ältesten Braustätten in Deutschland zu sein. Schon seit 1411 wird unter der Burg Greifenstein Bier gebraut. Heutzutage werden auch Verkostungen, Führungen und Besuche im Brauereimuseum angeboten - daher auch der Untertitel "Die Erlebnisbrauerei".
Watzdorfer Schwarzbier (Etikettausschnitt) <-- Teil des Flaschenetiketts
(Quelle: selbst photographiert)
Eintrag in der Verkostungsdatenbank:
Watzdorfer Schwarzbier


Juli 2006:   Neumarkter Lammsbräu Edel Pils
Herkunft: Oberpfalz, Bayern Wertung: 2,00 * Vol.-% Alk.: 4,8 Website der Brauerei
Das Ökobier "Neumarkter Lammsbräu Edel Pils" wird in einer hübschen, grünen 0,33-Liter-Flasche mit sehr langem Hals verkauft. Das Bier selbst ist hell-pilsgelb und nicht zu klar gefiltert. Dementsprechend sind feine Aromen vorhanden, z. B. von Gras. Der Antrunk ist für bayerische Verhältnisse sehr schlank. Den Nachtrunk empfanden wir als angenehm hopfenherb. Insgesamt wirkt es nicht so ungehobelt und ungestüm wie andere Öko-Biere. Wie alle Neumarkter Biere trägt auch das Edel Pils das Bio-Siegel nach EG-Öko-Verordnung. Die Neumarkter Lammsbräu ist eine kleine Familienbrauerei (60.000 hl/Jahr) in der Oberpfalz. Ihre Rohstoffe bezieht sie von rund 100 Bio-Bauern aus der Region.
Neumarkter Lammsbräu Edel Pils (Etikettausschnitt) <-- Teil des Flaschenetiketts
(Quelle: selbst photographiert)
Eintrag in der Verkostungsdatenbank:
Neumarkter Lammsbräu Edel Pils


Juni 2006:   Brauhaus Wittenberg Das Original
Herkunft: Sachsen-Anhalt Wertung: 2,00 * Vol.-% Alk.: k.A. Website der Brauerei
"Das Original" aus dem Brauhaus Wittenberg ist ein typisches Hausbrau-Bier. Es erscheint im Glas hellgolden und leicht trüb mit teilweise sehr grobporigem Schaum, der jedoch gut aber haltbar ist. Der Geschmack ist naturbelassen und somit aromareich, insbesondere minimal fruchtig. Der Pils-Charakter tritt deutlich hervor, das heißt mit eher schlankem Antrunk und wunderbar hopfenherben Abgang. Zum Ende hin wird es würziger. Der Alkoholgehalt wurde leider nicht angegeben. Der Verkauf findet nur im Brauhaus selbst statt - entweder vom Faß oder als Flaschenabfüllung (1-Liter-Flasche oder 2-Liter-Siphon). Die Brauerei befindet sich im Beyerhof am Markt der historischen Altstadt Wittenbergs.
Brauhaus Wittenberg Das Original (Etikettausschnitt) <-- Teil des Flaschenetiketts
(Quelle: selbst photographiert)


Mai 2006:   Morland Old Speckled Hen
Herkunft: England Wertung: 1,75 * Vol.-% Alk.: 5,2 Website der Brauerei
Morland Old Speckled Hen wird in Deutschland in einer edlen Klarglas-Flasche vertrieben. Seine schimmernd hellbraune Farbe erinnert an das Aussehen eines guten Whiskeys. Das helle Ale ist jedoch sehr mild und leichtfüßig mit interessanten Aromen wie Nuß und Holz. Das Malz ist aber wider Erwarten kaum röstig. "Old Speckled Hen" wurde 1979 anläßlich des 50. Geburtstages eines brauereieigenen MG-Autos (das dementsprechend aussah) erstmals gebraut. Die Morland Brauerei befand sich damals noch in Abingdon, Oxfordshire. Seit 1999 wird das Bier in Bury St. Edmunds (Grafschaft Suffolk) von der Greene King Brewery gebraut.
Morland Old Speckled Hen (Logo) <-- Teil des Flaschenetiketts
(Quelle: selbst photographiert)


April 2006:   Mauritius Zwickauer Pilsener
Herkunft: Sachsen Wertung: 2,00 * Vol.-% Alk.: 4,9 Website der Brauerei
Mauritius Zwickauer Pilsener ist im Antrunk nur leicht malzig, also eher schlank. Dem folgt ein herb-frischer Abgang mit überzeugendem Hopfenaroma. Es entspricht damit dem Idealbild eines deutschen Pilseners, wie man es aus jeder Sortenbeschreibung kennt. Der Name "Mauritius" leitet sich vom gleichnamigen Schutzpatron der Stadt Zwickau ab und zierte im Jahr 1968 ursprünglich nur ein Jubiläums-Starkbier. Durch eine Neuausrichtung in der Wendezeit wurde der Name wiederbelebt. Zu dieser Zeit (1990) wurde die Zwickauer Brauerei von der Dinkelacker-Schwaben Bräu AG aus Stuttgart übernommen, mit denen sie im Herbst 2004 an die belgische InBev fiel. Mit Wirkung vom 1. Januar 2006 wurde die Mauritius Brauerei von der eigenen Geschäftsführung "freigekauft" und ist seitdem konzernunabhängig.
Mauritius-Logo <-- Teil des Flaschenetiketts
(Quelle: selbst photographiert)


März 2006:   Brauerei Meister Vollbier
Herkunft: Oberfranken Wertung: 1,75 * Vol.-% Alk.: 4,9 Brauerei-Fanseite
Das Vollbier der Brauerei Meister zeigt etwas unerwartet eine tiefbraune Farbe - ist also als Dunkles einzustufen. Zum mild-malzigen Antrunk gesellt sich ein leichtes Raucharoma. Der Abgang ist nur minimal herb und nicht zu bitter. Insgesamt tritt das Vollbier sehr weich und ausgewogen auf - ist aber nicht so seicht wie manch anderes Dunkles aus dem Süden. Die Brauerei Meister befindet sich im oberfränkischen Unterzaunsbach im Landkreis Forchheim. Wie für die Region typisch, ist die Brauerei sehr lokal ausgerichtet und unterhält auf ihrem Gelände eine Wirtsstube mit Biergarten. Den Kasten Meister-Bier kann man sich nach Bezahlung direkt vom Kühlraum der Brauerei abholen.
Brauerei Meister Vollbier (Etikettausschnitt) <-- Teil des Flaschenetiketts
(Quelle: selbst photographiert)


Februar 2006:   Pott's Landbier
Herkunft: Münsterland Wertung: 2,00 * Vol.-% Alk.: 4,8 Website der Biermarke
"Pott's Landbier" besitzt dank geröstetem Malz eine schön schimmernde, hell-rotbraune Farbe. Der Antrunk ist mild-malzig mit kurz aufblitzender Malzsüße. Abgeschlossen wird das Ganze durch einen leicht hopfenherben Nachgeschmack. Wie fast alle Pott's-Biere kommt das Landbier aus einer hübschen 0,33l-Bügelflasche mit rustikal wirkendem Etikett. Gebraut wird Pott's noch immer in der traditionsreichen Altstadt-Brauerei in Oelde im Münsterland. Aber Reifung, Filtration, Abfüllung und Versand werden heutzutage aus Platzgründen vor den Toren der Stadt erledigt. Dort hat man 1996 den Grundstein für den Zweitstandort "Naturpark-Brauerei" gelegt, der alle diese Schritte übernimmt. Darüberhinaus bietet der neue Standort einen Brauereigasthof und das Georg-Lechner-Biermuseum.
Pott's Landbier (Etikettausschnitt) <-- Teil des Flaschenetiketts
(Quelle: selbst photographiert)


Januar 2006:   Sapporo Draft Beer
Herkunft: Japan Wertung: 1,75 * Vol.-% Alk.: 5,0 Website der Biermarke
"Sapporo Draft Beer" ist unser erstes Bier des Monats aus Japan. Anfangs noch malzig, wird es später überraschend würzig und angenehm bitter. Ein echter Hingucker ist die vielkantige, silberne und futuristisch wirkende 650-ml-Dose. Erfreulicherweise wird auch das für Europa bestimmte Sapporo-Bier noch an verschiedenen Standorten in Japan gebraut. Wohl aber nicht mehr in der Ebisu-Brauerei (heute ein Museum), obwohl auf der Dosenaufschrift als Herkunft angegeben. Der Name Sapporo stammt von der gleichnamigen Hauptstadt der japanischen Insel Hokkaido. Dort hatte man im 19. Jhd (Meiji-Ära) wilden Hopfen entdeckt und begann damit, das erste Sapporo-Bier zu brauen. Da der erste Sapporo-Braumeister sein Handwerk in Deutschland gelernt hatte, wird das Bier noch heute nach bayerischem Vorbild gebraut. In der Brauerei-FAQ wird der Zusatz von geringen Reis-Mengen zugegeben. Das Gerücht, man würde Sapporo mit Fisch als Zutat brauen, wird jedoch dementiert.
Sapporo Draft Beer (Teil des Dosenaufdrucks) <-- Teil des Dosenaufdrucks
(Quelle: selbst photographiert)

Hinweis zu den Wertungsnoten unserer Monatsbiere
* Die hier genannten Wertungen entsprechen der Verkostungsnote, die für ein Bier zum Zeitpunkt seiner Wahl zum "Bier des Monats" aktuell war. Spätere Wiederholungsverkostungen der Biere haben also keinen Einfluß auf die oben aufgeführten Wertungen.

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