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Monatsbiere 2003
Startseite > Bier des Monats > Monatsbiere 2003


Dezember 2003:  Reudnitzer Weihnachtsbier
Herkunft: Deutschland Wertung: 2,25 Link zur Brauerei
Passend zur Vorweihnachtszeit wurde das Reudnitzer Weihnachtsbier zum Bier des Monats bestimmt. Wie man es von einem solchen "Winterwärmer" erwartet, hat man mit 5,6 Vol.-% etwas mehr Alkohol im Glas als beim ganzjährigen Pils. Auch der würzig-malzige Geschmack entspricht dem eines guten Festbieres. Reudnitz ist übrigens ein Stadtteil der sächsischen Metropole Leipzig, wo dieses Bier auch heute noch gebraut wird. Vor 1946 zur großen Riebeck Brauerei AG gehörend, ging die Braustätte zu DDR-Zeiten in staatlichen Besitz über (zuletzt: VEB Getränkekombinat Leipzig, Stammbetrieb Sachsenbräu). Im Jahr 1991 übernahm Brau und Brunnen aus Dortmund die Braustätte und gab ihr den alten Namen "Leipziger Brauhaus zu Reudnitz" wieder. Seit dem ging es vor allem qualitativ wieder bergauf. Trotzdem sollte die Brauerei 1997 geschlossen werden, was durch Proteste von Leipziger Bürgern verhindert wurde. Ab 1998 erhöhten sich die Absatzzahlen dank einer neuen Werbekampagne wieder.
Reudnitzer <-- Reudnitzer-Schriftzug, grüne Variante
© Leipziger Brauhaus zu Reudnitz GmbH


November 2003:  Stiegl Goldbräu
Herkunft: Österreich Wertung: 1,25 Link zur Brauerei
Nachdem uns Stiegl Goldbräu in einer Verkostung im September mit ausgeprägtem Malzaroma und harmonischem Geschmacksgefüge überzeugen konnte, wird es nun im November 2003 zum Bier des Monats gekürt. Stiegl Goldbräu (enthält 4,9 Vol.-% Alk.) zählt zu den Märzenbieren, einer Biersorte, die sich gerade in Österreich großer Beliebtheit erfreut. Die Stieglbrauerei zu Salzburg ist eine der größten Privatbrauereien im Alpenland und wird bereits seit 500 Jahren eigenständig geführt. Ein Verkauf der Braustätte an die in Österreich allmächtige Heineken-Brauunion muß offenbar nicht befürchtet werden.
Stiegl <-- Stiegl-Logo mit der markanten roten Treppe
© Stieglbrauerei zu Salzburg


Oktober 2003:  Paulaner Oktoberfest-Bier
Herkunft: Deutschland Wertung: 1,50 Link zur Brauerei
Anläßlich des Oktoberfestes in München haben wir das Paulaner Oktoberfest-Bier zum Bier des Monats gekürt. Wie die meisten Biere seiner Art schmeckt es süffig, malzig-süß und ganz leicht alkoholisch, dank 6,0 Vol.-% Ethanol. Nach Brauereiangaben werden jedes Jahr auf dem Oktoberfest über eine Million Maß von diesem Bier ausgeschenkt. Die Paulaner-Brauerei gehört mehrheitlich zur bayerischen Schörghuber Unternehmens-Gruppe. Allerdings hat auch das holländische Heineken-Imperium schon einen Fuß in der Tür (= Minderheitsbeteiligung).
Paulaner <-- Schriftzug der Paulaner Brauerei München
© Paulaner Brauerei GmbH & Co.KG


September 2003:  Rostocker Pils
Herkunft: Deutschland Wertung: 1,50 Link zur Brauerei
Rostocker Pils ist eines der ganz wenigen Biere, die aus Mecklenburg kommen. Es schmeckt wie erwartet nordisch herb und frisch. Geschichtliches: Zu DDR-Zeiten war die "VEB Rostocker Brauerei" eine Großbrauerei mit mehr als 1 Million Hektoliter Ausstoß im Jahr 1988. Nach der Wende von Beck's übernommen, später zur belgischen Interbrew gehörend, wurde die Rostocker Brauerei schließlich im November 2002 von Brau und Brunnen übernommen.
Rostocker Pils <-- Etikett der Rostocker-Pils-Flasche
© Hanseatische Brauerei Rostock GmbH


August 2003:  Sanwald Hefeweizen Hell
Herkunft: Deutschland Wertung: 1,25 Link zur Brauerei
Bier des Monats August ist das helle Weizen von Sanwald, das bei der Dinkelacker-Schwaben Bräu AG in Stuttgart gebraut wird. Es schmeckt malzig-fruchtig und ist wie viele andere Weizenbiere gerade in den Sommermonaten sehr erfrischend (aufgrund des hohen Kohlensäuregehaltes). Sanwald Hefeweizen Hell besitzt nur 4,9 Volumenprozent Alkohol und ist natürlich unfiltriert. Im Jahr 1977 wurde die Sanwald-Brauerei in die Dinkelacker-Brauerei integriert und wird seitdem nur noch als Weizenbiermarke geführt.
Sanwald Weizen Logo anschauen
© Dinkelacker-Schwaben Bräu AG, Stuttgart
Wir können das Logo hier nicht direkt zeigen, da die Brauerei dies in ihrem Impressum explizit verbietet. Ein Marke wie Sanwald Weizen scheint keine Werbung mehr nötig zu haben.


Juli 2003:  Wernesgrüner Pils
Herkunft: Deutschland Wertung: 3,00 Link zur Brauerei
Bier des Monats Juli ist Wernesgrüner Pils aus Steinberg-Wernesgrün im sächsischen Vogtland. Es besitzt ein komplexes Hopfenaroma und 4,9 Vol.-% Alkohol. Das Bier ist deutlich herber als die böhmischen Nachbarn, mit fast schon norddeutschem Charakter. Die Eigentumsverhältnisse der Brauerei hingegen sind eher rheinland-pfälzisch. Denn im November 2002 übernahm die Bitburger Brauerei die Wernesgrüner Brauerei vollständig.
Wernesgrüner Pils <-- Logo der Wernesgrüner Pils Legende
© Wernesgrüner Brauerei AG


Juni 2003:  Eibauer Lausitzer Dunkel
Herkunft: Deutschland Wertung: 1,50 Link zur Brauerei
Unser Juni-Bier kommt aus der traditionsreichen Eibauer Schwarzbierbrauerei (seit 1810). Eibauer Lausitzer Dunkel ist ein süßes Porter mit leichter Malznote. Es erinnert etwas an das Lausitzer Porter (Bier des Monats Dezember 2002), ist aber nicht ganz so süß. Trotzdem liegt beim zugesetzten Süßungsmittel Natrium-Saccharin ein großes Problem: Es entspricht nicht dem deutschen Reinheitsgebot, was der Eibauer Brauerei eine existenzbedrohende Klage wegen unlauteren Wettbewerbs einbrachte. Im Mai 2003 wurde diese Klage jedoch am Landgericht Dresden abgewiesen. Somit darf das süffige Getränk weiterhin gebraut und getrunken werden. Prost!
Eibauer <-- Logo der Eibauer Schwarzbierbrauerei
© Münch-Bräu Eibau GmbH


Mai 2003:  Landsberger Mai-Bock
Herkunft: Deutschland Wertung: 2,25 Link zur Brauerei
Passend zum Monat Mai wurde Landsberger Mai-Bock zum Bier des Monats bestimmt. Der Frühlingsbock zeichnet sich durch seine Süffigkeit und hell-goldbraune Farbe aus. Wie man am Alkoholgehalt von 7,2 Volumenprozent erkennt, handelt es sich um einen starken Doppelbock, der aber zum Glück überhaupt nicht schwerfällig auftritt. Die Landsberger Brauerei ist nur wenige Kilometer vom Bierclub Jessnitz entfernt und zählt zu den ganz wenigen Brauereien, die noch in Sachsen-Anhalt brauen. Für den Mai-Bock wurde sogar Spezialmalz aus Landsberg verwendet.
Landsberger © Brauerei Landsberg GmbH


April 2003:  Löwenbräu Schwarze Weisse
Herkunft: Deutschland Wertung: 1,00 Link zur Brauerei
Das dunkle Weissbier aus dem Hause Löwenbräu schmeckt malzig-fruchtig und ziemlich rund. Im März 2003 haben wir es daher mit der herausragenden Note 1,0 bewertet. Die Löwenbräu AG gehört zu den großen Münchner Brauhäusern und hat sich 1997 mit der Spaten-Franziskaner-Bräu zusammengeschlossen (zur Spaten-Löwenbräu-Gruppe).
Löwenbräu München <-- Löwenbräu-Logo
© Löwenbräu AG, München


März 2003:  Röhrl's Gäuboden Landbier
Herkunft: Deutschland Wertung: 1,50 Link zur Brauerei
Röhrl's Gäuboden Landbier wird bei den Gebrüdern Röhrl in Straubing (Niederbayern) gebraut. Es kommt in einer wiederverschließbaren Mehrwegflasche daher, wobei der "absolut dichte" Schraubverschluß den portionsweisen Verbrauch ermöglichen soll. Nach unserer Meinung ist dieser völlig überflüssig. Denn das Gäuboden Landbier schmeckt sehr malzig, teilweise süßlich und ist süffig. Es sollte also schwer fallen, sich dieses Bier einzuteilen.
Brauerei Gebrüder Röhrl <-- Röhrlbräu-Logo
© Brauerei Gebrüder Röhrl, Straubing (Niederbayern)


Februar 2003:  Carling
Herkunft: Großbritannien Wertung: 1,50 Link zur Brauerei
Carling ist ein helles Lager und kommt aus Burton-on-Trent (Mittelengland). Es schmeckt ganz leicht wäßrig, kann aber im Nachgeschmack durch eine angenehme Hopfennote überzeugen. In Großbritannien ist übrigens jedes vierte verkaufte Lager ein Carling. Bei solchen Verkaufszahlen werden natürlich die weltweit agierenden Brauerei-Titanen hellhörig: Im Jahr 2001 wurde die Carling Brauerei, die bis dahin zu Interbrew gehörte, an Coors (USA) verkauft.
Carling <-- Carling-Logo
© Carling Brewery Co., Burton-on-Trent (Mittelengland)


Januar 2003:  Köstritzer Schwarzbier
Herkunft: Deutschland Wertung: 2,33 Link zur Brauerei
Das erste "Bier des Monats" in 2003 wird in Bad Köstritz (nördlich von Gera/Thüringen) gebraut. Das Köstritzer Schwarzbier wird mit besonders dunklem Malz hergestellt und besitzt deswegen eine ausgeprägte Röstmalznote, gefolgt von einem herben Abgang. Nachweislich waren bereits Goethe und Bismarck von diesem Geschmack begeistert. Seit 1991 gehört die Köstritzer Schwarzbierbrauerei vollständig zur Bitburger Brauerei Th. Simon, durch deren Unterstützung das Köstritzer Schwarzbier (wieder) in ganz Deutschland bekannt wurde.
Köstritzer Schwarzbier  
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Alle Rechte liegen bei den jeweiligen Brauereien.