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Schlappeseppel Dunkel
Startseite > Bierverkostung > Schlappeseppel Dunkel

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Schlappeseppel Dunkel
 Note  
2,50
 (Schulnotenskala, 1-6)  
 
Datum
2013-09-20
 (zuletzt verkostet)  

Biersorte:
Schwarzbier

Alkoholgehalt:
5,2 %

Herkunft:
Großostheim, Landkreis Aschaffenburg, Unterfranken

Brauerei (i.d.R. die Gebinde-Aufschrift):
Brauerei Schlappeseppel GmbH, Aschaffenburger Straße 3-5, D-63762 Großostheim, Bavaria.

Netzadresse der Brauerei (oder Infoseite):
http://www.schlappeseppel.de/

Einzelwertungen unserer Verkoster:
TR: 2,5

Kommentar:
Dunkles, klares Rotbraun, fast schwarz. Kleine, feinporige Schaumkrone, gebräunt. Im Geruch passables, kerniges Röstmalz und moderater, trockener Hopfen. Nicht überragend aromatisch, jedoch elegant und feinsinnig. Schlanker bis leicht malziger Antrunk (P12). Milder Röstmalzgeschmack, wohl auch echtes, geröstetes Malz, und nicht nur der neuerdings allgegenwärtige Röstmalzsirup. Teils recht kernig und wirklich "dunkel". Subtile Malzsüße. Im Nachtrunk leichter, trocken-eleganter Hopfen. Fazit: Klassisches Schwarzbier von hoher Güte. Ein paar mehr Feinheiten hätten zur besseren Note geführt.

Auszeichnungen: Monde Selection, Brüssel: 2009 Goldmedaille und ITQI, Brüssel: 2008 ** Stars

Etikettgeschichte: Das "dunkle Urbräu" machte Josef Lögler, wegen seines lahmen Beines "der schlappe Seppel" genannt, zur Legende. Im November 1631, so die Anekdote, braute er für den Schwedenkönig Gustav Adolf und sein Gefolge das erste dunkle Schlappeseppel Bier in Aschaffenburg. Seither steht Schlappeseppel für meisterliche, urtypische Braukultur.