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Aecht Schlenkerla Eiche Doppelbock
Startseite > Bierverkostung > Aecht Schlenkerla Eiche Doppelbock

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Aecht Schlenkerla Eiche Doppelbock
 Note  
2,00
 (Schulnotenskala, 1-6)  
 
Datum
2012-02-29
 (zuletzt verkostet)  

Biersorte:
Rauchbier, Variante: Doppelbock, dunkel

Alkoholgehalt:
8,0 %

Herkunft:
Bamberg, Oberfranken

Brauerei (i.d.R. die Gebinde-Aufschrift):
Schlenkerla "Heller-Bräu" Trum KG, D-96049 Bamberg

Netzadresse der Brauerei (oder Infoseite):
http://www.schlenkerla.de/

Einzelwertungen unserer Verkoster:
TR: 2

Kommentar:
Bernsteinfarben bis rotbraun, klar. Schaumkrone feinporig-cremig und beige; ist klein und verschwindet schon bald. Intensiver R√§uchergeruch, die Eiche ist jedoch feiner, als die sonst bei der Brauerei √ľbliche Buche. Der R√§ucherfisch bleibt bei der Eiche aus. Erinnert an sehr guten R√§ucherschinken, dazu nussiger K√§segeruch, Malz und Holz. Im Antrunk vollmundig-malzig, weich und ausgewogen, nicht zu schwer f√ľr 8 Prozent Alkohol, brotiges Gerstenmalz und mildes aber pr√§sentes Karamell. Es schwingt eine kraftvolle Malzs√ľ√üe mit. Auch im Geschmack taucht das Rauchmalz auf, gepr√§gt vom Eichenholz. Im Abgang hopfig, leicht alkoholisch und moderat malzbitter. Der Hopfen gewinnt den Malz-Hopfen-Zweikampf am Ende.

Die Brauerei liefert viele Informationen zu Eichenholz und dessen Vorz√ľge im Rauchierbrauwesen: "Das Malz wird in der Schlenkerla M√§lzerei - nicht wie sonst bei Rauchmalz √ľblich mit Buche - sondern mit edelstem Eichenholz getrocknet. [...] Das resultierende Eichenrauchmalz hat ein weicheres und vielschichtigeres Raucharoma als das w√ľrzige und intensive Buchenrauchmalz. Die so entstehende komplexe Rauchnote in ‚ÄěAecht Schlenkerla Eiche‚Äú wird erg√§nzt durch die vielf√§ltige Bittere feinsten Aromahopfens aus der Hallertau. Bernsteinfarben und mit 8% Alkohol reift es mehrere Monate in den tiefen Brauerei-Kellern unter dem Stephansberg zu einem ganz besonderen Genu√ü f√ľr Rauchbierliebhaber zur Weihnachtszeit.

Seit alters her wird in Europa bei der Feuertrocknung von Lebensmitteln ‚Äď wie zum Beispiel beim Malz f√ľr ‚ÄěAecht Schlenkerla Rauchbier‚Äú - vorwiegend Buchenholz als Brennstoff eingesetzt. Die Buche war und ist in den deutschen W√§ldern reichlich vorhanden, hat einen hohen Heizwert und erzeugt ein angenehm intensives Raucharoma. Eiche dagegen, [...], wurde selten als Brennholz eingesetzt. Anders als Buche ist Eiche n√§mlich extrem witterungsbest√§ndig und sch√§dlingsresistent, und somit ein wertvolles Bauholz. Neben Fachwerkh√§usern wurden fr√ľher vor allem Schiffe aus Eichenholz gefertigt. Ihre Fr√ľchte, die Eicheln, waren zudem wichtiges Viehfutter und in Notzeiten auch f√ľr die Ern√§hrung der Menschen unabdingbar. [...]"